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28. MÄRZ 2023
NACHRICHTEN AUS ALLER WELT

Zyklon Freddy verursacht schwere Verwüstungen in Ostafrika

Zyklon Freddy verursacht schwere Verwüstungen in Ostafrika

In Ostafrika wütete vor Kurzem Zyklon Freddy, einer der am längsten andauernden Zyklone seit Beginn der Wetteraufzeichnungen. Nachdem er sich Anfang Februar 2023 gebildet hatte, traf er mehrfach auf Land. Am 21. Februar 2023 erreichte er Madagaskar, überquerte einige Tage später den Mosambik-Kanal und traf dann auf Mosambik und Malawi. Der Sturm nahm an Stärke zu und traf am 11. März erneut auf Mosambik. Viele Provinzen in Madagaskar, Malawi und Mosambik sind betroffen. In diesen Gegenden haben starke Winde und schwere Regenfälle Überflutungen verursacht und Häuser zerstört. Über 500 Menschen haben ihr Leben verloren, darunter auch einige unserer Brüder und Schwestern. Tausende mussten ihr Zuhause verlassen.

Folgender Bericht mit Stand vom 27. März 2023 liegt uns vor. Die Zahlen stützen sich auf Berichte von Glaubensbrüdern vor Ort. Die tatsächlichen Zahlen können höher sein, da unsere Brüder das Ausmaß der Schäden in schwer zugänglichen Gegenden noch ermitteln.

Auswirkungen auf unsere Brüder und Schwestern

Madagaskar

  • 256 Verkündiger und Familien­angehörige mussten evakuiert werden

  • 8 Häuser wurden zerstört

  • 29 Häuser wurden beschädigt

  • 3 Königreichssäle wurden beschädigt

Malawi

  • Tragischerweise kamen 8 Verkündiger ums Leben und 6 weitere werden noch vermisst

  • 3 Verkündiger wurden verletzt

  • Mehr als 4300 Verkündiger und ihre Familien­angehörigen mussten evakuiert werden

  • 821 Häuser wurden zerstört

  • 174 Häuser wurden beschädigt

  • 20 Königreichssäle wurden beschädigt

Mosambik

  • Tragischerweise kam ein Verkündiger ums Leben und ein weiterer Verkündiger wird vermisst

  • 880 Verkündiger und ihre Familien­angehörigen mussten evakuiert werden

  • 248 Häuser wurden zerstört

  • 185 Häuser wurden beschädigt

  • 7 Königreichssäle wurden beschädigt

Hilfsmaßnahmen

  • Viele betroffene Gegenden können noch nicht erreicht werden

  • Katastrophen­hilfskomitees sorgen für Unterkünfte, Lebensmittel, Wasser und andere Versorgungsgüter

  • Ein Mitglied des Zweigkomitees tröstet in der Nähe von Chókwè (Mosambik) Brüder und Schwestern, die ihr Zuhause verloren haben

    In Mosambik waren 167 Verkündiger und ihre Familien in einen Kongresssaal geflüchtet. Für sie wurde in der Provinz Gasa eine Notunterkunft errichtet. Hunderte sind in Königreichs­sälen und Privathäusern in der Gegend untergekommen

  • Mindestens 16 Häuser wurden bereits repariert

  • Mitglieder des Zweigkomitees, Kreisaufseher und Versammlungs­älteste vor Ort besuchen die Familien, um Trost zu spenden und herauszufinden, was sie benötigen

Trotz dieser schwierigen Situation besuchen die betroffenen Brüder und Schwestern dort, wo es möglich ist, die Zusammenkünfte und machen einander Mut. Jehova wird ihnen sicherlich „die Kraft, die über das Normale hinausgeht“ geben (2. Korinther 4:7).