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Jehovas Zeugen

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DER WACHTTURM DEZEMBER 2014

 FRAGEN UNSERER LESER

Was sollte man über Weihnachten wissen?

Was sollte man über Weihnachten wissen?

Auf der ganzen Welt freuen sich viele aus den unterschiedlichsten Gründen auf Weihnachten. Manche, weil sie dann mit Familie und Freunden feiern können. Für andere ist es eine Zeit, die sie Gott widmen oder in der sie etwas für Arme und Bedürftige tun. Für sich genommen sind diese Dinge ja auch wirklich etwas Gutes. Doch dieses Lichterfest birgt ein dunkles Geheimnis.

Erstens: Viele denken, sie würden an Weihnachten die Geburt Christi feiern. Historiker sind sich allerdings weitestgehend darin einig, dass Jesu Geburtsdatum gar nicht bekannt ist. Und wie standen die ersten Christen dazu, Jesu Geburtstag zu feiern? Im Evangelischen Kirchenlexikon (1959) heißt es: „Die Kirche der Märtyrerzeit lehnte ein solches Geburtsfest mit Entrüstung ab im Hinblick auf die heidnischen Göttergeburtstagsfeste und ihre Kulte“ (Bd. 3, Sp. 1742). In der Bibel gibt es außerdem keinen Hinweis darauf, dass Jesus seinen eigenen oder irgendeinen anderen Geburtstag gefeiert hätte. Vielmehr wollte er, dass seine Nachfolger eine Gedenkfeier für seinen Tod abhalten (Lukas 22:19).

Zweitens: Viele Fachbücher weisen übereinstimmend darauf hin, dass die meisten Weihnachtstraditionen auf heidnische, nichtchristliche Bräuche zurückgehen — zum Beispiel der Weihnachtsmann und der Weihnachtsbaum sowie Kränze, brennende Kerzen, Mistelzweige, Geschenke, der Julklotz und das Singen von Haus zu Haus. Über einige dieser Bräuche schreibt das Buch Die äußeren Formen der katholischen Kirche: „Wenn wir Weihnachtsgeschenke geben oder empfangen und wenn wir den grünen Tannenbaum oder Lorbeer- und Mistelzweige in Haus und Kirche zur Dekoration verwenden, denken sicher die wenigsten daran, dass sie damit alte heidnische Bräuche weiterleben lassen.“

„Wenn wir Weihnachtsgeschenke geben oder empfangen und wenn wir den grünen Tannenbaum oder Lorbeer- und Mistelzweige in Haus und Kirche zur Dekoration verwenden, denken sicher die wenigsten daran, dass sie damit alte heidnische Bräuche weiterleben lassen“ (Die äußeren Formen der katholischen Kirche)

Aber, sind solche Traditionen nicht völlig harmlos? Dabei ist ein dritter Punkt zu bedenken: Für Gott ist es nicht in Ordnung, wenn man heidnische Bräuche in seine Anbetung einfließen lässt. Dazu ein Beispiel aus der Vergangenheit. Durch den Propheten Amos sagte Gott zu Israeliten, die ihm untreu geworden waren: „Ich hasse eure Feste, ich verabscheue sie . . . Weg mit dem Lärm deiner Lieder!“ (Amos 5:21, 23, Einheitsübersetzung, Textauszeichnung von uns).

Warum so harte Worte? Damals hatte Gott eigentlich für den Tempel in Jerusalem gesorgt, und er wollte, dass ihn das Volk dort anbetet. Doch Jerobeam, der erste König des Nordreichs von Israel, stellte in den Städten Dan und Bethel goldene Kälberstatuen auf und brachte das Volk dazu, diese zu verehren. Er führte auch Feiern ein und ernannte eigene Priester, die die Feste leiteten (1. Könige 12:26-33).

Es sah so aus, als würde das alles für Gott sein und zu seiner Ehre geschehen. Aber sah Gott das genauso? Die scharfen Worte, die Jehova durch Amos und andere Propheten mitteilen ließ, machen seine Abscheu ganz deutlich. Und er sagte durch den Propheten Maleachi: „Ich bin Jehova; ich habe mich nicht geändert“ (Maleachi 3:6). Ist das nicht ein eindeutiger Hinweis darauf, wie ihn heute die „fröhliche Weihnacht überall“ berührt?

Für viele waren die genannten Punkte der Grund, warum sie nicht mehr Weihnachten feiern. Sie genießen es das ganze Jahr über, wann immer sie Lust haben, mit der Familie und Freunden Zeit zu verbringen, und es macht sie zufrieden, Bedürftigen jederzeit zu helfen.

 

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