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Jehovas Zeugen

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DER WACHTTURM DEZEMBER 2014

 TITELTHEMA | WIE NAH KANN MAN GOTT SEIN?

Kann ich Gott nahe sein?

Kann ich Gott nahe sein?

„Eine enge Beziehung zu Gott gibt einem Sicherheit, innere Ruhe und das Gefühl, dass einem nichts fehlt. Man spürt sozusagen, wie Gott alles dafür tut, dass es einem gut geht“ (CHRISTOPHER, EIN JUNGER MANN AUS GHANA)

„Gott weiß immer, wann man verzweifelt ist, und man kann sich gar nicht so viel Liebe und Aufmerksamkeit wünschen, wie er einem dann gibt“ (HANNAH, 13 JAHRE, AUS ALASKA)

„Nichts ist kostbarer und beruhigender, als zu wissen, dass man Gott zum Freund hat!“ (GINA, UM DIE 40, AUS JAMAIKA)

Viele denken genauso wie Christopher, Hannah oder Gina. Auf der ganzen Welt gibt es Menschen, die fest davon überzeugt sind, dass Gott sie als seine Freunde sieht. Wie ist es um die eigene Nähe zu Gott bestellt? Würde man sich Gott gern nah fühlen? Oder noch näher als im Moment? Ist eine enge Beziehung zwischen uns Menschen und dem Allmächtigen überhaupt möglich? Und wenn ja, wie soll das gehen?

ES IST MÖGLICH

Die Bibel zeigt, dass Menschen wirklich eine enge persönliche Beziehung zu Gott haben können. Darin steht, dass Abraham, der Vorfahr der Israeliten, von Gott als „mein Freund“ bezeichnet wurde (Jesaja 41:8). Außerdem gibt es in Jakobus 4:8 die liebe Einladung: „Naht euch Gott, und er wird sich euch nahen.“ Nähe zu Gott, eine Freundschaft zu ihm zu haben, ist also eindeutig möglich. Nur, wie soll man Gott näherkommen und sein Freund werden, wenn man ihn doch nicht sehen kann?

Mit der Freundschaft zwischen Gott und Menschen ist es ganz ähnlich wie mit der Freundschaft zwischen zwei Menschen. Wenn man jemanden kennenlernt, erfährt man meistens zunächst seinen Namen. Dadurch, dass man sich regelmäßig darüber austauscht, wie man denkt und fühlt, entwickelt und vertieft sich die Freundschaft. Und richtig eng wird das Verhältnis noch, wenn man bereit ist, etwas füreinander zu tun. Und wie sieht das jetzt in der Praxis aus, wenn man Gott zum guten Freund haben möchte?