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Jehovas Zeugen

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DER WACHTTURM NOVEMBER 2013

 TITELTHEMA | LÜGEN ÜBER EINEN LIEBENSWERTEN GOTT

Die Lüge vom geheimnisvollen Gott

Die Lüge vom geheimnisvollen Gott

WAS VIELE GLAUBEN

„[Das Christentum] in seinen drei klassischen Formen — Katholizismus, Orthodoxie und Protestantismus — erkennt einen Gott in drei Personen an: Gott Vater, Gott Sohn und Gott Heiliger Geist. Nach christlicher Theologie bedeutet das nicht die Anerkennung von drei Göttern, sondern dass diese drei Personen wesensmäßig eins sind“ (The New Encyclopædia Britannica).

DIE WAHRHEIT AUS DER BIBEL

Jesus, der Sohn Gottes, behauptete nie, dass er Gott gleich oder wesenseins mit seinem Vater sei. Vielmehr sagte er, er würde „zum Vater“ hingehen, und erklärte: „Der Vater ist größer als ich“ (Johannes 14:28). Bei einer anderen Gelegenheit sagte er: „Ich fahre auf zu meinem Vater und eurem Vater und zu meinem Gott und eurem Gott“ (Johannes 20:17).

Der heilige Geist ist keine Person. Die ersten Christen „wurden mit heiligem Geist erfüllt“, und Jehova sagte: „Ich [werde] etwas von meinem Geist auf Fleisch von jeder Art ausgießen“ (Apostelgeschichte 2:1-4, 17). Der heilige Geist ist nicht Teil einer Dreieinigkeit, sondern Gottes wirksame Kraft.

WARUM WICHTIG

Laut den katholischen Theologen Karl Rahner und Herbert Vorgrimler ist die Dreieinigkeit „ein Geheimnis . . . , das unabhängig von einer Offenbarung nicht gewusst u[nd] auch nach dieser dem geschaffenen Verstand nicht innerlich einsichtig werden kann“. Kann man jemand wirklich lieben, wenn er ein Geheimnis ist? Die Lehre von der Dreieinigkeit (Trinität) verhindert also, dass man Gott kennen- und lieben lernt.

Marco, der in einem der vorigen Artikel zitiert wurde, sah die Dreieinigkeit als Hindernis. Er erklärt: „Ich dachte, Gott will nicht, dass ich weiß, wer er ist. Dadurch schien er mir nur noch weiter weg, noch geheimnisvoller und unnahbarer.“ Gott verbirgt seine Identität jedoch nicht vor uns. Er möchte, dass wir ihn kennen. Jesus sagte: „Wir beten an, was wir kennen“ (Johannes 4:22).

Marco meint: „Als ich erfuhr, dass Gott kein Teil einer Dreieinigkeit ist, konnte ich schließlich eine persönliche Beziehung zu ihm aufbauen.“ Wenn wir Jehova als deutlich fassbare, eigenständige Person sehen und nicht als geheimnisvollen Fremden, fällt es uns viel leichter, ihn zu lieben. Die Bibel sagt: „Wer nicht liebt, hat Gott nicht kennengelernt, weil Gott Liebe ist“ (1. Johannes 4:8).