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Jehovas Zeugen

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DER WACHTTURM AUGUST 2013

 WIE MAN GOTT NÄHERKOMMT

Seine „unsichtbaren Eigenschaften“ sind deutlich zu sehen

Seine „unsichtbaren Eigenschaften“ sind deutlich zu sehen

Viele glauben an Gott. Aber haben sie auch Beweise für seine Existenz? Eigentlich sind wir umgeben von Zeugnissen dafür, dass es einen weisen, mächtigen und liebevollen Gott gibt. Wo findet man sie und wie überzeugend sind sie? Der Brief von Paulus an die Christen in Rom gibt uns die Antwort.

Paulus schrieb über Gott: „Seine unsichtbaren Eigenschaften werden seit Erschaffung der Welt deutlich gesehen, da sie durch die gemachten Dinge wahrgenommen werden, ja seine ewigwährende Macht und Göttlichkeit, sodass sie unentschuldbar sind“ (Römer 1:20). Der Apostel macht hier deutlich, dass die Schöpfungswerke Gottes Handschrift tragen. Sehen wir uns seine Worte einmal genauer an.

Wie Paulus erklärt, sind Gottes Eigenschaften „seit Erschaffung der Welt“ zu sehen. Das griechische Wort, das mit „Welt“ übersetzt worden ist, bezeichnet in diesem Zusammenhang nicht den Planeten Erde, sondern die Menschenwelt. * Paulus bringt damit also zum Ausdruck, dass der Mensch seit seiner Erschaffung Beweise für Gottes Eigenschaften in der Schöpfung erkennen kann.

Diese Beweise sind überall in der Natur zu finden. Sie sind nicht verborgen, sondern „deutlich“ zu sehen. Die Schöpfung lässt sowohl im Kleinen als auch im Großen nicht nur die Existenz Gottes klar erkennen, sondern auch seine wunderbaren Eigenschaften. Ist nicht die geniale Gestaltung, die man in der Natur so deutlich sieht, ein Zeugnis für Gottes Weisheit? Zeigt nicht der Sternenhimmel und die tosende Brandung des Meeres, welche Macht unser Schöpfer hat? Sind nicht die wunderschönen Sonnenauf- und -untergänge sowie die Vielfalt an Speisen, die unseren Gaumen erfreuen, ein Zeugnis für Gottes Liebe zu uns? (Psalm 104:24; Jesaja 40:26).

Wie offensichtlich sind die Beweise? Sie sind so klar, dass alle, die sie nicht wahrnehmen und demzufolge nicht an Gott glauben wollen, „unentschuldbar sind“. Ein Bibelkommentator veranschaulichte das etwa so: Ein Autofahrer missachtet ein wichtiges Verkehrszeichen. Er wird von der Polizei angehalten und es droht ihm eine Strafe. Der Fahrer versucht sich herauszureden und behauptet, er habe das Schild nicht gesehen. Doch damit kommt er nicht durch, denn das Schild ist unübersehbar und seine Augen sind auch in Ordnung. Außerdem saß er ja am Steuer und hatte damit die Verantwortung, auf Verkehrszeichen zu achten. Mit den Gottesbeweisen in der Natur ist es genauso. Wir haben die Zeichen für Gottes Existenz klar vor Augen und können sie mit unserem Verstand wahrnehmen. Es gibt keine Entschuldigung, sie zu ignorieren.

Die Schöpfungswerke tragen Gottes Handschrift

Die Schöpfung gleicht einem Buch, das eine Menge über unseren Schöpfer verrät. Doch es gibt noch ein anderes Buch, das viel mehr über ihn sagt — die Bibel. Sie beantwortet die wichtige Frage, was Gott mit der Erde und den Menschen vorhat. Die Antwort darauf kann uns helfen, dem Gott näherzukommen, dessen „unsichtbare Eigenschaften“ in der Welt um uns herum „deutlich gesehen“ werden.

Vorschlag für das Bibellesen im August

Römer 1 bis 16

^ Abs. 5 Die Bibel spricht auch davon, dass sich die „Welt“ der Sünde schuldig gemacht hat und einen Retter benötigt, was deutlich zeigt, dass sich das Wort „Welt“ in solchen Kontexten auf die Menschheit bezieht und nicht auf die Erde (Johannes 1:29; 4:42; 12:47).