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Jehovas Zeugen

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DER WACHTTURM JULI 2013

Kann man den Religionen vertrauen? Stichwort Geld

Kann man den Religionen vertrauen? Stichwort Geld

Estelle * ist Mutter von mehreren Kindern und ging früher regelmäßig zur Kirche. Sie erzählt: „Ich sagte zu meinem Pfarrer, dass ich gern etwas über die Bibel wissen würde.“ Doch der Pfarrer ging nie auf ihre Bitte ein. Schließlich besuchte sie keinen Gottesdienst mehr. Weiter berichtet sie: „Ich bekam ein Schreiben, in dem es unterm Strich hieß, wenn ich nicht mehr kommen könnte, sollte ich einfach Geld schicken. Ich dachte: ‚Denen ist es egal, ob ich da bin oder nicht. Die wollen nur mein Geld.‘ “

Angelina, die schon seit jeher religiös war, sagte: „Bei uns ging im Gottesdienst das Körbchen immer drei Mal herum, und es wurde erwartet, dass wir jedes Mal etwas hineintun. Ständig wurde um Geld gebeten. Ich dachte bei mir: ‚Hier ist nicht Gottes Geist.‘ “

Wird in den Kirchen in Ihrer Umgebung offen oder unterschwellig Druck ausgeübt, damit Geld in die Kasse kommt? Ist das im Einklang mit der Bibel?

WAS LEHRT DIE BIBEL?

Jesus, der Gründer des Christentums, sagte: „Kostenfrei habt ihr empfangen, kostenfrei gebt“ (Matthäus 10:8). Die Botschaft der Bibel ist unbezahlbar und sollte jedem zugänglich sein, der sich dafür interessiert.

Wie wurden die Ausgaben in den Gemeinden der ersten Christen gedeckt?

Jeder spendete so viel, wie er „in seinem Herzen beschlossen“ hatte, und zwar „nicht widerwillig oder aus Zwang“, denn „Gott liebt einen fröhlichen Geber“ (2. Korinther 9:7). Der Apostel Paulus schrieb: „Nacht und Tag arbeitend, um keinem von euch eine kostspielige Bürde zu sein, haben wir euch die gute Botschaft Gottes gepredigt“ (1. Thessalonicher 2:9). Paulus, der sich beim Predigen voll einsetzte, verdiente sich seinen Lebensunterhalt als Zeltmacher (Apostelgeschichte 18:2, 3).

WIE IST ES BEI JEHOVAS ZEUGEN?

Jehovas Zeugen treffen sich zu ihren Zusammenkünften im Allgemeinen in eher bescheidenen Gebäuden, Königreichssäle genannt. Wie werden die Ausgaben gedeckt? Es werden keine Kollektenteller herumgereicht oder Spendenaufrufe per Post verschickt. Wer seine Wertschätzung für das biblische Programm zeigen möchte, kann unauffällig etwas in einen Spendenkasten im Königreichssaal werfen.

Wie sollte sich eine Religion finanzieren?

Auch wenn für Druck und Versand dieser Zeitschrift Kosten anfallen, werden nirgendwo Werbeanzeigen oder Spendenaufrufe zu finden sein. Wichtig ist die Verbreitung der biblischen Wahrheit.

Entspricht diese Art, Ausgaben zu decken, nicht eher den Worten Jesu und dem Vorbild der frühen Christen?

^ Abs. 2 Manche Namen in dieser Titelserie wurden geändert.