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Jehovas Zeugen

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DER WACHTTURM DEZEMBER 2012

Erinnerung an Jesus Christus

Erinnerung an Jesus Christus

„Tut dies immer wieder zur Erinnerung an mich“ (LUKAS 22:19)

Warum manche Weihnachten feiern.

„Weihnachten wird wegen Jesus gefeiert“, sagen viele. Für sie ist es das Fest der Geburt Christi.

Das Problem dabei?

Weihnachtslieder und Weihnachtsbräuche haben oft wenig mit Jesus zu tun. Millionen feiern Weihnachten, obwohl sie gar nicht an ihn glauben. Manche sind noch nicht einmal davon überzeugt, dass er überhaupt gelebt hat. Für die Geschäftswelt ist Weihnachten eher ein Anlass, Waren an den Mann zu bringen, als an Jesus zu erinnern.

Biblische Grundsätze, die Orientierung bieten.

Der Menschensohn ist gekommen, um seine Seele als ein Lösegeld im Austausch gegen viele zu geben (Markus 10:45). Jesus sagte den eingangs zitierten Satz „Tut dies immer wieder zur Erinnerung an mich“ ganz offensichtlich nicht am Tag seiner Geburt, sondern am Abend, bevor er starb. Er führte damals eine einfache Feier zum Gedenken an seinen Tod ein. Wieso wollte Jesus aber, dass sich seine Nachfolger eher an seinen Tod erinnern als an seine Geburt? Weil gehorsame Menschen durch seinen Opfertod ewiges Leben haben können. In der Bibel steht: „Der Lohn, den die Sünde zahlt, ist der Tod, die Gabe aber, die Gott gibt, ist ewiges Leben durch Christus Jesus, unseren Herrn“ (Römer 6:23). Jedes Mal wenn sich der Todestag Jesu jährt, erinnern sich seine Nachfolger an ihn — doch sie sehen ihn dann nicht als hilfloses Kind in der Krippe, sondern als „Retter der Welt“ (Johannes 4:42).

Christus hat für euch gelitten, euch ein Beispiel hinterlassend, damit ihr seinen Fußstapfen genau nachfolgt (1. Petrus 2:21). Wie ehrt man Jesus und wie kann man seiner gedenken? Indem man sich damit befasst, was er uns als vollkommener Mensch vorgelebt hat. Indem man darüber nachdenkt, wie sein Mitgefühl, seine Geduld und sein Mut, das Richtige zu tun, zum Ausdruck kamen. Und indem man versucht, sein Vorbild ins eigene Leben hineinwirken zu lassen.

Das Königreich der Welt ist das Königreich unseres Herrn und seines Christus geworden, und er wird für immer und ewig als König regieren (Offenbarung 11:15). Wenn man über Jesus nachdenkt, sollte man sich auch fragen, was er heute tut. Jesus herrscht als König im Himmel. Eine Prophezeiung in der Bibel sagt über ihn: „Mit Gerechtigkeit wird er die Geringen richten, und mit Geradheit wird er Zurechtweisung erteilen müssen zugunsten der Sanftmütigen der Erde“ (Jesaja 11:4). Diese Beschreibung passt nicht zu einem Neugeborenen; sie gehört zu einem mächtigen Herrscher.