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Jehovas Zeugen

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DER WACHTTURM OKTOBER 2012

Warum sich Korruption so hartnäckig hält

Warum sich Korruption so hartnäckig hält

„Der Mensch [hat] über den Menschen zu seinem Schaden geherrscht“ (PREDIGER 8:9)

DIESE Aussage liefert ein realistisches Bild von der Geschichte der Menschenherrschaft. Sie hat unsägliches Leid und Elend mit sich gebracht. Zu allen Zeiten sind Menschen, die in guter Absicht eine gerechtere Gesellschaft aufbauen wollten, immer wieder an Habgier und Korruption gescheitert. Aus welchem Grund? Warum hält sich Korruption so hartnäckig? Im Wesentlichen lässt sich das auf folgende drei negative Einflüsse zurückführen.

1. Der Einfluss der Sünde

Die Bibel sagt ganz klar, dass wir alle „unter der Sünde sind“ (Römer 3:9). Die Sünde „wohnt“ in uns; sie gleicht einer unheilbaren Erbkrankheit. Tausende von Jahren hat sie wie ein König über die Menschheit „regiert“. Das „Gesetz“ der Sünde ist permanent in uns am Werk. Der Hang zur Sünde verleitet viele dazu, hauptsächlich eigene Interessen zu verfolgen oder auf Kosten anderer materiellen Besitz aufzuhäufen beziehungsweise ihre Macht auszubauen (Römer 5:21; 7:17, 20, 23, 25).

 2. Der schlechte Einfluss der Welt

Die Welt um uns herum ist von Habgier und Egoismus geprägt. In so einem Umfeld finden es viele schwer, anders zu sein. Angetrieben von Selbstsucht und Ehrgeiz werden sie machthungrig. Auch streben sie nach immer mehr Geld und Besitz — mehr als sie eigentlich brauchen. Um ihre Ziele zu erreichen, schrecken sie leider vor Unehrlichkeit nicht zurück. Statt sich negativen Einflüssen entgegenzustemmen, folgen sie „der Menge zu üblen Zwecken“ (2. Mose 23:2).

3. Der Einfluss von Satan, dem Teufel

Satan ist ein Engel, der sich gegen Gott gestellt hat. Von ihm heißt es, dass er „die ganze bewohnte Erde irreführt“ (Offenbarung 12:9). Er hat seine helle Freude daran, Menschen zu manipulieren. Dabei nutzt er oft ganz geschickt den natürlichen Wunsch nach materiellem Komfort und finanzieller Sicherheit aus, sodass viele zu unsauberen Mitteln greifen.

Bedeutet das nun, dass uns der Teufel ganz und gar in der Hand hat? Dass wir ihm willenlos ausgeliefert sind? Der nächste Artikel gibt die Antwort.