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Jehovas Zeugen

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Der Wachtturm  |  November 2011

Gott geben, was wir ihm schulden

Gott geben, was wir ihm schulden

 Wie man Gott näherkommt

Gott geben, was wir ihm schulden

WOHL die meisten haben sich schon einmal gefragt, was der Sinn und Zweck des Lebens ist. Wir Menschen können nicht nur über solche Fragen nachdenken, sondern haben auch das tiefe Bedürfnis nach einer Antwort. So sind wir geschaffen. Glücklicherweise lässt uns unser liebevoller Gott Jehova nicht im Dunkeln. In der Bibel gibt er uns die Antwort auf die Frage nach dem Sinn unseres Lebens. Schauen wir uns dazu die Worte König Salomos in Prediger 12:13 an.

Salomo befand sich in einer überaus privilegierten Lage und konnte sich gut dazu äußern, wie man Glück und einen Sinn im Leben findet. Seine außergewöhnliche Weisheit, sein ungeheurer Reichtum und seine königliche Stellung erlaubten es ihm, sich eingehend mit allem zu beschäftigen, wonach der Mensch strebt, wie etwa Ruhm und Reichtum (Prediger 2:4-9; 4:4). Das Ergebnis, zu dem er kam, wurde in Gottes Wort aufgenommen und lautet zusammengefasst: „Der Abschluss der Sache, nachdem man alles gehört hat, ist: Fürchte den wahren Gott, und halte seine Gebote. Denn das ist des Menschen ganze Pflicht.“ Diese Worte beschreiben das lohnendste und edelste Ziel eines Menschen.

„Fürchte den wahren Gott.“ Der Gedanke, Gott zu fürchten, könnte im ersten Moment abschreckend wirken. Doch es handelt sich dabei nicht um eine lähmende Angst, wie man sie vielleicht vor einem aufbrausenden Vorgesetzten hat, sondern um eine respektvolle innere Haltung, wie sie ein Kind hat, das seinem lieben Vater nicht wehtun möchte. Ein Bibelkommentator erklärt die Furcht vor Gott als „tiefe Ehrfurcht, die man aus Liebe und aus Achtung vor seiner Größe und Macht hat“. Man fügt sich dann dem Willen Gottes, weil man Gott liebt und weiß, dass man auch von ihm geliebt wird. Gottesfurcht ist nicht nur ein Empfinden, sondern auch eine Triebkraft. Wieso?

„Halte seine Gebote.“ Wer Gott fürchtet, gehorcht ihm gern, und das ist auch nur vernünftig. Genauso wie ein Hersteller am besten weiß, wie man mit seinem Produkt umgehen sollte, weiß unser Schöpfer am besten, wie wir unser Leben führen sollten. Ihm liegt viel an uns. Alles, was er von uns verlangt, ist auch gut für uns, denn er möchte uns glücklich sehen (Jesaja 48:17). Der Apostel Johannes drückte es so aus: „Darin besteht die Liebe zu Gott, dass wir seine Gebote halten; und seine Gebote sind nicht schwer“ (1. Johannes 5:3). Gottes Gebote verraten seine Liebe zu uns, wie unser Gehorsam unsere Liebe zu ihm verrät.

„Das ist des Menschen ganze Pflicht.“ Diese Worte nennen uns einen wichtigen Grund, warum wir Gott fürchten und ihm gehorchen sollten: Es ist ganz einfach selbstverständlich, denn Jehova ist unser Schöpfer — wir verdanken ihm unser Leben (Psalm 36:9). Und somit ist es ein Zeichen von Dankbarkeit, ihm auch zu gehorchen. Wenn wir so leben, wie Gott es von uns wünscht, geben wir ihm eigentlich nur das, was wir ihm schulden.

Wozu sind wir also hier? Kurz und bündig: Um nach dem Willen Gottes zu leben. Es gibt keinen besseren Lebensinhalt. Wie kann man aber den Willen Jehovas kennenlernen und sein Leben darauf abstimmen? Jehovas Zeugen geben gern eine Antwort darauf.

Vorschlag für das Bibellesen im November

Sprüche 22 bis Hohes Lied 8