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Jehovas Zeugen

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DER WACHTTURM FEBRUAR 2011

 Für Gespräche mit den Kindern

Gott und ihre Freunde hatten sie sehr lieb

Gott und ihre Freunde hatten sie sehr lieb

ES GAB einmal ein Mädchen, von dem heute keiner mehr den Namen kennt. Aber wir wissen, wie ihr Vater hieß: Jephtha. Und wir wissen auch, dass Gott und ihre Freunde sie sehr lieb hatten. Komm, wir schauen mal in der Bibel nach, was da über sie und ihren Vater drinsteht.

Der Bericht über die beiden steht in Richter, Kapitel 11. Jephtha hat Jehova treu gedient, und er hat sich mit seiner Tochter bestimmt oft über das unterhalten, was es von der Bibel damals schon gab.

Jephtha lebte in einer Zeit, als die Israeliten, Gottes Volk, noch keinen König über sich hatten. Er war ein starker Mann und ein guter Kämpfer. Da hatten die Israeliten die Idee, dass er im Krieg gegen die Ammoniter ihr Anführer sein könnte. Die Ammoniter waren ein Nachbarvolk, das die Israeliten immer wieder angriff.

Jephtha wollte gern, dass Gott ihm hilft, die Ammoniter zu besiegen. Also gab er ihm ein Versprechen. Wenn er den Kampf gewinnt, würde er Jehova den Ersten schenken, der ihm bei seiner Rückkehr aus dem Haus entgegenkommt. Der Mann oder die Frau würde dann den Rest des Lebens in der Stiftshütte Gottes dienen; das ist der Ort, wo man damals Gott anbetete. Hast du eine Ahnung, wer zuerst herauskam?  *

 Genau, Jephthas Tochter! Jephtha war sehr traurig. Sie war sein einziges Kind. Aber was er Jehova versprochen hatte, musste er jetzt halten. Seine Tochter war sofort einverstanden: „Mein Vater, wenn du deinen Mund vor Jehova aufgetan hast, so tu mit mir gemäß dem, was aus deinem Mund hervorgegangen ist.“ Dann sagte sie zu ihm, dass sie gern zwei Monate allein sein wollte, damit sie in die Berge gehen kann, um zu weinen. Wieso war sie traurig? Na ja, durch das Versprechen von ihrem Vater würde sie nie heiraten und Kinder haben können. Aber für sie war nicht am wichtigsten, was sie sich wünschte. Sie wollte ihrem Vater gehorchen und fest zu Jehova halten. Ob sich Jehova und ihr Vater wohl über sie gefreut haben? 

Jephtha ließ seine Tochter also mit ihren Freundinnen zwei Monate weggehen. Als sie wiederkam, löste ihr Vater sein Versprechen ein und schickte sie zur Stiftshütte nach Silo; dort blieb sie ihr ganzes Leben. Die jungen Israelitinnen besuchten sie jedes Jahr und lobten sie.

Kennst du Jungs oder Mädchen, die ihren Eltern gehorchen und Jehova lieb haben? — Die musst du unbedingt besser kennenlernen und dich mit ihnen anfreunden. Wenn du gehorchst und fest zu Jehova hältst wie die Tochter von Jephtha, findest du bestimmt gute Freunde. Dann freuen sich deine Eltern, und Jehova freut sich auch.

^ Abs. 6 Der Gedankenstrich nach einer Frage ist als Hinweis gedacht, eine Pause zu machen und das Kind antworten zu lassen.

 

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