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Jehovas Zeugen

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DER WACHTTURM OKTOBER 2010

Helfen Gebete?

Helfen Gebete?

NÜTZEN Gebete überhaupt etwas? Die Bibel beantwortet das mit einem klaren Ja! Treue Diener Gottes haben sehr viel davon, wenn sie beten (Lukas 22:40; Jakobus 5:13). Gebete sind enorm wertvoll: Sie bringen uns Gott näher und wirken sich positiv auf unsere Emotionen und sogar auf unsere Gesundheit aus. Wieso?

Zum Vergleich: Wie ist es denn, wenn Kinder Geschenke bekommen? Bringen die Eltern ihnen normalerweise nicht bei, dafür auch Danke zu sagen, statt sich einfach nur darüber zu freuen? Ähnlich ist es generell mit Empfindungen: Wenn man seine Gefühle in Worte fasst, werden sie einem bewusster und man kann sie dadurch sogar verstärken. Ist das auch beim Beten so? Keine Frage! Ein paar Beispiele hierfür:

Gott Danke sagen. Wenn wir uns bei Gott für all das Schöne bedanken, was wir erleben, machen wir uns das Gute in unserem Leben bewusst. Die Folge: Wir sind dankbarer, glücklicher, positiver (Philipper 4:6).

Beispiel: Jesus dankte seinem Vater dafür, wie er sein Gebet erhörte (Johannes 11:41).

Um Vergebung bitten. Dadurch schärft man sein Gewissen, es wird einem eher bewusst, wie schwerwiegend der Fehler ist, und man empfindet noch tiefere Reue. Außerdem wird einem leichter ums Herz.

Beispiel: David sagte Jehova, wie leid ihm seine Fehler taten (Psalm 51).

Um Hilfestellung und Weisheit beten. Das lehrt einen Demut, erinnert an die eigenen Grenzen und lässt einen mehr auf Gott vertrauen (Sprüche 3:5, 6).

Beispiel: Salomo bat Gott voller Demut um Hilfe und Weisheit, um das Volk Israel richtig regieren zu können (1. Könige 3:5-12).

Sein Herz ausschütten. Erzählt man Gott, was einen bedrückt, wird man innerlich ruhiger und verlässt sich eher auf ihn statt auf sich selbst (Psalm 62:8).

Beispiel: König Asa suchte im Gebet Zuflucht, als er einem übermächtigen Feind gegenüberstand (2. Chronika 14:11).

Für andere beten, die Probleme haben. Solche Gebete verhindern, dass man nur an sich denkt, und machen einen zu einem mitfühlenderen und verständnisvolleren Menschen.

Beispiel: Jesus betete für seine Nachfolger (Johannes 17:9-17).

Gott ehren. Sagen wir Jehova, wie schön er alles gemacht hat und wie sehr es uns zu seiner Persönlichkeit hinzieht, fördert das in uns den Respekt und die Achtung vor ihm. Und wir fühlen uns dadurch unserem Gott und Vater im Himmel näher.

Beispiel: David rühmte Gott für die Schöpfung (Psalm 8).

Gebete sind auch deshalb so wertvoll, weil man dadurch den „Frieden Gottes, der alles Denken übertrifft“, erhält (Philipper 4:7). In unserer problembeladenen Welt innere Ruhe zu finden ist etwas ganz Besonderes! Und zudem gut für die Gesundheit (Sprüche 14:30). Ist dieser Frieden aber einfach nur die Folge davon, dass wir beten, oder kommt da noch ein anderer wichtiger Faktor hinzu?

Gebete bringen uns Gott näher und wirken sich auch positiv auf unsere Emotionen und unsere Gesundheit aus