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Jehovas Zeugen

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DER WACHTTURM DEZEMBER 2009

„Wie lange ... soll ich um Hilfe schreien?“

„Wie lange ... soll ich um Hilfe schreien?“

 „Wie lange . . . soll ich um Hilfe schreien?“

„Ich will einfach nur, dass die Schmerzen endlich aufhören!“, stöhnt Jayne unter Tränen. Der Krebs hatte sich bereits in ihrem ganzen Körper ausgebreitet. Wie gern hätten ihre Freunde und Angehörigen sie doch von dieser schrecklichen Krankheit und den Schmerzen befreit. Sie beteten zu Gott um Hilfe. Würde er zuhören? War er für sie da?

GOTT weiß genau, wie es um die Menschheitsfamilie steht. In seinem Wort, der Bibel, heißt es, dass „die gesamte Schöpfung zusammen fortgesetzt seufzt und zusammen in Schmerzen liegt“ (Römer 8:22). Gott sieht die vielen Millionen Menschen, die wie Jayne jeden Tag unter Schmerzen leiden — unter körperlichen, emotionalen oder psychischen Schmerzen. Er sieht auch die 800 Millionen Menschen, die jeden Tag hungrig zu Bett gehen, und die Millionen, die unter häuslicher Gewalt leiden. Ebenso die vielen Eltern, die sich große Sorgen machen, wenn sie an die Zukunft ihrer Kinder denken. Haben Sie sich schon einmal gefragt, warum Gott tatenlos zusieht? Wenn doch schon wir für Menschen, die uns nahestehen, etwas tun möchten, sollten wir da nicht erwarten, dass Gott für die Menschheitsfamilie, seine Schöpfung, etwas unternehmen möchte?

Falls Ihnen bereits ähnliche Gedanken durch den Kopf gegangen sind, sind Sie nicht allein. Mit denselben Überlegungen stellte ein gläubiger Mann namens Habakuk vor über 2 600 Jahren Gott die Frage: „Wie lange, o Jehova, soll ich um Hilfe schreien, und du hörst nicht? Wie lange werde ich zu dir wegen der Gewalttat um Beistand rufen, und du rettest nicht? Warum lässt du mich Schädliches sehen und schaust ständig auf nichts als Ungemach? Und warum sind Verheerung und Gewalttat vor mir, und warum entsteht Gezänk, und warum wird Streit geführt?“ (Habakuk 1:2, 3). Der hebräische Prophet war Zeuge von sinnloser Gewalt und Mord und Totschlag. Auch heute hört man jeden Tag Schreckensnachrichten, die Menschen mit Gefühlen entsetzen.

Hat Gott Habakuks aufrichtige Fragen als belanglos abgetan? Nein. Er hörte ihn an und sprach dem niedergeschlagenen Mann Mut und Trost zu. Jehova Gott versprach ihm, das Leid zu beenden, und stärkte so seinen Glauben. Gottes Hoffnungsbotschaft stärkte auch Jayne und ihre Familie. Und uns kann diese Botschaft ebenso Mut machen. Doch warum können wir uns so sicher sein, dass Gott für uns da ist? Wie und wann wird er das Leid beenden? Dazu mehr auf den nächsten Seiten.