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Jehovas Zeugen

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DER WACHTTURM SEPTEMBER 2009

Macht Geld wirklich glücklich?

Macht Geld wirklich glücklich?

  Macht Geld wirklich glücklich?

SONIA kommt ursprünglich aus Spanien. Als Kind ging sie mit ihrer Mutter zu den Zusammenkünften der Zeugen Jehovas. Später zog sie dann nach London und stieg schließlich als Anleihenmaklerin in die Finanzbranche ein.

Die Arbeit gefiel ihr. Sonia hatte mit immensen Summen zu tun und verdiente auch selbst gutes Geld. Der Job war alles andere als langweilig und Sonia hatte Erfolg. Normalerweise dauerte ihr Arbeitstag achtzehn Stunden, und manchmal bekam sie nur zwei, drei Stunden Schlaf. Sie lebte für die Arbeit. Dann war mit einem Mal alles aus! Sonia bekam — vielleicht wegen ihres stressigen Lebensstils — einen schweren Schlaganfall, und das mit 30.

Sonia war halbseitig gelähmt, und es war fraglich, ob sie je wieder sprechen könnte. Ihre Mutter reiste sofort nach England, um für sie zu sorgen. Als Sonia wieder zu laufen anfing, sagte ihre Mutter: „Ich möchte zu den Zusammenkünften in den Königreichssaal gehen. Du müsstest schon mitkommen, denn ich kann dich ja nicht allein lassen.“ Sonia war einverstanden. Wie ging es weiter?

Sonia erzählt: „Alles, was dort gesagt wurde, klang so logisch. Ich war begeistert. Gleich beim ersten Mal wurde ich von vielen im Königreichssaal begrüßt, und ich nahm das Angebot, die Bibel mit einem von ihnen systematisch zu besprechen, nur zu gern an. Meine ehemaligen Bekannten ließen sich nicht mehr blicken, aber meine neuen Freunde kümmerten sich so lieb um mich.“

Nach und nach lernte Sonia wieder sprechen und gleichzeitig nahm ihr Bibelwissen schnell zu. Kein Jahr später ließ sie sich taufen. Viele ihrer neuen Freunde setzten einen Großteil ihrer Zeit dafür ein, anderen von ihrem Glauben zu erzählen. Und Sonia konnte sehen, dass sie dabei sehr glücklich waren. „Das wäre ich auch gern“, dachte sie sich. „Ich möchte Jehova Gott mein Bestes geben!“ Heute ist Sonia selbst eine Vollzeitpredigerin.

Wie sieht Sonia ihr Leben im Nachhinein? „Ich habe zwar eine Menge Geld verdient, aber durch den Stress und die Unsicherheit im Job stand ich ständig unter Strom und war auch nicht richtig glücklich. Mir ist völlig klar geworden, dass das Wichtigste im Leben eine enge Bindung zu Jehova ist, meinem Vater im Himmel. Jetzt bin ich rundum glücklich.“

Schon der Apostel Paulus schrieb: „Die Geldliebe ist eine Wurzel von schädlichen Dingen aller Arten, und indem einige dieser Liebe nachstrebten, sind sie vom Glauben abgeirrt und haben sich selbst mit vielen Schmerzen überall durchbohrt“ (1. Timotheus 6:10). Das kann Sonia nur unterstreichen!