Sie stürmen unaufhaltsam vorwärts, die Luft zittert von donnernden Hufschlägen! Die vier mächtigen Pferde und ihre Reiter springen einem geradezu aus den Seiten der Bibel entgegen! Das erste Pferd ist weiß; auf ihm sitzt ein neu gekrönter König. Ihm folgt ein feuerfarbenes Pferd — der Reiter nimmt den Frieden von der Erde. Das dritte Pferd ist schwarz wie die Nacht. Sein Reiter hält eine Waage in der Hand und eine Stimme erschallt, die eine Hungersnot ankündigt. Zuletzt das vierte Pferd: grässlich fahl, ein Vorbote von Seuchen und tödlichen Krankheiten, geritten vom Tod persönlich. Ihnen folgt der Hades — das allgemeine Grab der Menschheit — und fordert seinen grausamen Tribut (Offenbarung 6:1-8).

„Als ich das erste Mal von den apokalyptischen Reitern gelesen habe, bekam ich Angst. Es klang wie das Jüngste Gericht — aber ich war nicht vorbereitet. Ich würde es nicht überleben“ (Crystal).

„Die außergewöhnlichen Reiter auf den vier farbigen Pferden fand ich faszinierend. Und als ich die Vision dann verstand, ergab auf einmal alles einen Sinn!“ (Ed).

Der epochale Ritt der vier apokalyptischen Reiter ist ohne Frage eine der bekanntesten Szenen aus der Offenbarung, dem letzten Buch der Bibel. Was löst diese Vision bei einem selbst aus? Vielen ist nicht bewusst, dass diese Vision das eigene Leben positiv verändern kann! Gott verspricht nämlich, dass es glücklich macht, die Worte aus dem prophetischen Buch der Offenbarung zu lesen, zu verstehen und sich daran zu halten (Offenbarung 1:1-3).

Manchen macht die Vision der vier apokalyptischen Reiter Angst. Aber eigentlich soll diese Vision etwas anderes bewirken: Sie soll den Glauben stärken und Hoffnung geben, Hoffnung auf eine strahlende Zukunft. Doch dafür muss man wissen, was die Vision bedeutet . . .