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Jehovas Zeugen

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Der Wachtturm — Studienausgabe  |  Juli 2015

Der Biriya-Wald in Galiläa

Hättest du es gewusst?

Hättest du es gewusst?

Gab es im alten Israel wirklich so viele Wälder?

LAUT der Bibel waren einige Gegenden des verheißenen Landes bewaldet und es gab Bäume in „großer Menge“ (1. Kö. 10:27; Jos. 17:15, 18). Wenn man heute jedoch sieht, wie entwaldet große Teile des Landes sind, könnte man die Richtigkeit solcher Behauptungen anzweifeln.

Eine große Traube Maulbeerfeigen

Wie das Buch Life in Biblical Israel erklärt, „waren die Wälder im alten Israel weit ausgedehnter als heute“. Das Hochland war hauptsächlich mit Aleppokiefern (Pinus halepensis), gewöhnlichen Eichen (Quercus calliprinos) und Terebinthen (Pistacia palaestina) bedeckt. In der Schephela, dem Hügelland zwischen der zentralen Gebirgskette und der Mittelmeerküste, war auch der Maulbeerfeigenbaum (Ficus sycomorus) häufig vertreten.

Was führte unter anderem dazu, dass einige Gegenden in Israel heute völlig baumlos sind? Wie das Buch Pflanzen der Bibel erklärt, war das ein schleichender Prozess. Es heißt: „Der Mensch [hat] die natürliche Vegetation nachhaltig beeinflusst, hauptsächlich, um seine Acker- und Weideflächen auszuweiten, aber auch, um Bau- und Brennmaterial zu gewinnen.“