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Jehovas Zeugen

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DER WACHTTURM (STUDIENAUSGABE) DEZEMBER 2014

Jehova segnet Bereitwilligkeit

Jehova segnet Bereitwilligkeit

UNSER Schöpfer ehrt Menschen, indem er ihnen das unbezahlbare Geschenk der Willensfreiheit machte. Des Weiteren segnet er diejenigen, die ihren freien Willen selbstlos dazu gebrauchen, die wahre Anbetung zu fördern, seinen heiligen Namen zu verherrlichen und sein großartiges Vorhaben zu unterstützen. Jehova möchte nicht, dass wir ihm mechanisch oder aus Zwang gehorchen. Vielmehr schätzt er es sehr, wenn ihm jemand aus echter Liebe und tiefer Dankbarkeit gerne dient.

Als sich die Israeliten beispielsweise in der Wildnis Sinai befanden, beauftragte Jehova sie, eine Anbetungsstätte zu errichten. Er sagte: „Erhebt aus eurer Mitte einen Beitrag für Jehova. Jeder, der willigen Herzens ist, bringe ihn als Beitrag für Jehova“ (2. Mo. 35:5). Jeder Israelit durfte geben, wozu auch immer er in der Lage war. Jeder freiwillige Beitrag — egal was oder wieviel es wäre — würde dazu verwendet werden, den Auftrag Jehovas auszuführen. Wie reagierten sie darauf?

„Jeder, dessen Herz ihn drängte“ und „dessen Geist ihn trieb“ und „willigen Herzens war“, gab einen freiwilligen Beitrag. Männer und Frauen brachten für Jehovas Werk bereitwillig Spangen, Ohrringe, Ringe, Gold, Silber, Kupfer, blauen Faden, purpurrötlich gefärbte Wolle, karmesinfarbenen Stoff, feines Leinen, Ziegenhaar, rot gefärbte Widderfelle, Seehundsfelle, Akazienholz, Schmucksteine, Balsamöl, Öl und wohlriechendes Räucherwerk. Das Ergebnis? „Das Arbeitserzeugnis erwies sich als genug für die ganze Arbeit, die zu tun war, ja mehr als genug“ (2. Mo. 35:21-24, 27-29; 36:7).

Was Jehova am meisten gefiel, waren jedoch nicht die Beiträge, sondern es war die Bereitwilligkeit derer, die die wahre Anbetung so unterstützten. Auch ihre Zeit und Kraft setzten sie ein. In dem Bericht heißt es: „Alle Frauen, die weisen Herzens waren, spannen mit ihren Händen.“ Ja, „alle Frauen, deren Herz sie durch Weisheit drängte, spannen das Ziegenhaar“. Zudem hat Jehova Bezalel „mit dem Geist Gottes erfüllt, in Weisheit, in Verstand und in Kenntnis und in jeder Art von Kunstfertigkeit“. Tatsächlich befähigte Gott Bezalel und Oholiab, um all die aufgetragenen Arbeiten erledigen zu können (2. Mo. 35:25, 26, 30-35).

Als Jehova die Israeliten zum Spenden aufforderte, war er davon überzeugt, dass „jeder, der willigen Herzens ist“, die wahre Anbetung unterstützen würde. Im Gegenzug segnete er alle, die willigen Herzens waren, großzügig mit Anleitung und grenzenloser Freude. Was zeigte Jehova dadurch? Er kann die Bereitwilligkeit seiner Diener segnen, indem er sicherstellt, dass es ihnen weder an den nötigen Mitteln noch an den nötigen Fachkenntnissen fehlt, um seinen Willen auszuführen (Ps. 34:9). Wenn wir also Jehova selbstlos dienen, segnet er auch unsere Bereitwilligkeit.