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Jehovas Zeugen

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ERWACHET! OKTOBER 2015

 WAS SAGT DIE BIBEL?

Evolution

Evolution

Manche sagen, das Leben sei von selbst entstanden. Andere meinen, Gott habe das Ganze zwar in Gang gesetzt, aber alles andere sei dann durch Evolution entstanden. Was sagt die Bibel?

Schließt der Schöpfungsbericht einen Urknall aus?

In der Bibel heißt es einfach: „Im Anfang erschuf Gott die Himmel und die Erde“ (1. Mose 1:1). Sie sagt nicht im Detail, wie Gott dabei vorging. Also selbst wenn das Universum durch den Urknall entstanden wäre, würde das der Bibel nicht widersprechen. Doch 1. Mose 1:1 würde dann die Frage beantworten, wer den Urknall verursacht hat.

Für viele Wissenschaftler ist der Urknall natürlich ein spontanes Ereignis ohne Einwirkung von außen, bei dem sich Materie mit der Zeit zu Sternen und Planeten formiert hat. Aber gemäß der Bibel hat Gott das Universum erschaffen — ob nun durch eine „Explosion“ oder auf andere Weise.

„Im Anfang erschuf Gott die Himmel und die Erde“ (1. Mose 1:1)

Schließt die Bibel aus, dass sich Lebewesen mit der Zeit verändern?

Nein. Gemäß der Bibel hat Gott die Lebewesen „nach ihren Arten“ erschaffen (1. Mose 1:11, 12, 21, 24, 25). * Können Veränderungen innerhalb dieser Arten vorkommen? Ja. Aber beweisen solche nachweisbaren Anpassungen, dass irgendwann neue Arten entstehen können? Nein.

Ein Beispiel: In den 1970er-Jahren studierten Forscher die Finken auf den Galapagosinseln. Als sich das Klima änderte, überlebten mehr Finken mit größeren Schnäbeln. Das war für manche ein Beweis für die Evolutionstheorie. Aber war es das wirklich? Oder nur natürliche Auslese? Jahre später gab es wieder mehr Finken mit kleineren Schnäbeln. Jeffrey H. Schwartz, Professor für Anthropologie, schrieb, die natürliche Auslese könne die Arten zwar darin unterstützen, sich den Umweltbedingungen anzupassen, doch letztendlich kam er zu dem Schluss: „Sie schafft nichts Neues.“

 Sind Bibel und Evolutionstheorie miteinander vereinbar?

Die Bibel sagt, dass „Gott . . . alle Dinge erschaffen“ hat (Offenbarung 4:11). Er „ruhte“ erst, als die Schöpfung fertig war (1. Mose 2:2). Das zeigt klar: Gott hat nicht nur eine einfache Lebensform erschaffen, sich dann zurückgelehnt und gewartet, bis sich daraus im Laufe von Millionen Jahren Fische, Affen und Menschen entwickelten. * Diese sogenannte Makroevolution würde einen Schöpfer ausschließen; aber laut der Bibel hat er „den Himmel und die Erde und das Meer und alles, was darin ist, gemacht“ (Apostelgeschichte 4:24; Offenbarung 10:6).

„Du bist würdig, Jehova, ja du, unser Gott, die Herrlichkeit und die Ehre und die Macht zu empfangen, weil du alle Dinge erschaffen hast“ (Offenbarung 4:11)

Einen Gedanken wert: Die Bibel sagt über Gott: „Seine unsichtbaren Eigenschaften werden seit Erschaffung der Welt deutlich gesehen, da sie durch die gemachten Dinge wahrgenommen werden“ (Römer 1:20). Gott kennenzulernen kann jedem einen Sinn im Leben geben, denn er hat uns nicht umsonst erschaffen. Er möchte, dass wir ihn gut kennen und es uns gut geht (Prediger 12:13; Hebräer 11:6). Wenden Sie sich einfach an Jehovas Zeugen oder besuchen Sie die Rubrik BIBEL & PRAXIS > FRAGEN ZUR BIBEL auf www.jw.org.

^ Abs. 9 Der Begriff „Art“ in der Bibel hat eine breitere Bedeutung als der wissenschaftliche Ausdruck „Art“ oder „Spezies“.

^ Abs. 12 Manche Kreationisten behaupten, Gott habe die Erde in sechs 24-Stunden-Tagen erschaffen; das wird in der Bibel aber so nicht gesagt. Mehr dazu in der Broschüre Das Leben: Reiner Zufall?, Seite 24—27, herausgegeben von Jehovas Zeugen. Kostenloser Download auf www.jw.org.