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Jehovas Zeugen

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ERWACHET! MÄRZ 2014

 WAS SAGT DIE BIBEL?

Geld

Geld

Ist Geld die Wurzel allen Übels?

„Die Geldliebe ist eine Wurzel von schädlichen Dingen aller Arten“ (1. Timotheus 6:10)

MEINUNGEN

Geld ist die Wurzel allen Übels.

WAS DIE BIBEL SAGT

Nicht das Geld an sich ist die Ursache von „schädlichen Dingen“, sondern die Liebe zum Geld. König Salomo, der selbst sehr reich war, zeigte drei negative Folgen der Geldliebe auf. Erstens Sorgen: „Der Überfluss, der dem Reichen gehört, lässt ihn nicht schlafen“ (Prediger 5:12). Zweitens Unzufriedenheit: „Wer nur Silber liebt, wird mit Silber nicht gesättigt werden noch jemand, der Reichtum liebt, mit Einkünften“ (Prediger 5:10). Drittens die Versuchung, etwas Illegales zu tun: „Wer hastig ist, Reichtum zu gewinnen, wird nicht unschuldig bleiben“ (Sprüche 28:20).

 Welchen Zweck hat Geld?

„Geld [dient] zum Schutz“ (Prediger 7:12)

MEINUNGEN

Geld ist eine Garantie für Sicherheit und Glück.

WAS DIE BIBEL SAGT

Der Irrglaube, dass man mit Geld Glück und Sicherheit kaufen kann, ist eine Auswirkung der „trügerischen Macht des Reichtums“ (Markus 4:19). Andererseits kann man mit Geld alle möglichen Bedürfnisse befriedigen (Prediger 10:19). Man kann sich zum Beispiel Lebensnotwendiges wie Nahrungsmittel und Medikamente kaufen (2. Thessalonicher 3:12).

Geld ist auch nötig, um für seine Familie zu sorgen. In der Bibel heißt es, dass „jemand, der für die Seinigen und besonders für seine Hausgenossen nicht sorgt, den Glauben verleugnet“ hat (1. Timotheus 5:8).

Wie geht man mit Geld vernünftig um?

„Wer von euch . . . setzt sich nicht zuerst nieder und berechnet die Kosten?“ (Lukas 14:28)

WAS DIE BIBEL SAGT

Geld sollte man so einsetzen, wie es Gott gefällt (Lukas 16:9). Es ist nur klug, in Sachen Geld verantwortungsbewusst und ehrlich zu sein (Hebräer 13:18). Damit man sich finanziell nicht übernimmt, hält man sich am besten an den Rat: „Eure Lebensweise sei frei von Geldliebe“ (Hebräer 13:5).

Die Bibel sagt nicht, dass man keine Schulden machen darf, doch: „Wer borgt, ist ein Knecht des Leihenden“ (Sprüche 22:7). Und in dem Hinweis: „Jeder Hastige geht sicherlich dem Mangel entgegen“, steckt eine Warnung vor Spontankäufen (Sprüche 21:5). Besser, man legt nach seinen Möglichkeiten „etwas als Ersparnis beiseite“, dann hat man eine Reserve für wichtige Ausgaben (1. Korinther 16:2).

Die Bibel legt uns ans Herz: „Übt euch im Geben“ (Lukas 6:38). Gott freut sich über Menschen, die großzügig sind, denn er „liebt einen fröhlichen Geber“ (2. Korinther 9:7). Deshalb ist es so wertvoll, „Gutes zu tun und die Dinge mit anderen zu teilen, denn solche Schlachtopfer sind Gott wohlgefällig“ (Hebräer 13:16).