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Jehovas Zeugen

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Erwachet!  |  März 2013

 WAS SAGT DIE BIBEL?

Pornografie

Pornografie

Verurteilt die Bibel Pornografie?

„Jeder, der fortwährend eine Frau ansieht, um so in Leidenschaft zu ihr zu entbrennen, [hat] in seinem Herzen schon mit ihr Ehebruch begangen“ (Matthäus 5:28)

WARUM MAN DARÜBER NACHDENKEN SOLLTE

Pornografisches Material ist heute beliebter und leichter zugänglich als je zuvor. Wer Gott gefallen und ein glücklicheres Leben führen möchte, sollte wissen, wie Gott über Pornografie denkt.

WAS DIE BIBEL SAGT

Pornografie wird in der Bibel nicht ausdrücklich erwähnt. Doch die Beschäftigung mit pornografischem Material steht in direktem Widerspruch zu vielen biblischen Grundsätzen.

Beispielsweise enthält die Bibel die deutliche Warnung, dass es zu Ehebruch führen kann, wenn ein verheirateter Mann „fortwährend eine Frau ansieht“, mit der er nicht verheiratet ist, und sie zum Objekt seiner sexuellen Begierde macht. Der Grundsatz hinter dieser Aussage trifft auf jeden zu — ob verheiratet oder nicht —, der sich mit unerlaubten sexuellen Hintergedanken „fortwährend“ pornografische Bilder ansieht. So etwas ist für Gott eine klare Beleidigung.

 Ist Pornografie auch verkehrt, wenn sie nicht zu sexuellem Fehlverhalten führt?

„Ertötet daher die Glieder eures Leibes . . . in Bezug auf Hurerei, Unreinheit, sexuelle Gelüste, schädliche Begierde und Habsucht“ (Kolosser 3:5)

WAS MAN HÖRT

Manche Wissenschaftler bezweifeln, dass es einen eindeutigen Zusammenhang zwischen Pornografie und tatsächlichem sexuellen Fehlverhalten gibt. Ist aber allein die Beschäftigung mit Pornografie schon moralisch verwerflich?

WAS DIE BIBEL SAGT

Laut der Bibel sind „unzüchtige Späße“ unmoralisch und nicht akzeptabel (Epheser 5:3, 4). Wie viel mehr dann erst Pornografie, bei der dem Betrachter ja oft ehebrecherische, homosexuelle oder anderweitig unsittliche Szenen plastisch vor Augen geführt werden. Wenn man sich an so etwas ergötzt, ist das bestimmt eine viel größere Beleidigung für Gott als eine obszöne Sprache.

Es ist umstritten, wie wahrscheinlich es ist, dass durch Pornografie angeregte sexuelle Fantasien ausgelebt werden. Wie aus der Bibel jedoch klar hervorgeht, ist die Beschäftigung mit Pornografie an sich eine grobe Beleidigung Gottes und wirkt zerstörend auf das Verhältnis zu ihm. Die Bibel mahnt: „Ertötet daher die Glieder eures Leibes . . . in Bezug auf Hurerei . . . [und] sexuelle Gelüste“ (Kolosser 3:5). Wer sich Pornografie ansieht, tut genau das Gegenteil davon: Statt solche Begierden abzutöten, nährt er sie und facht sie noch an.

Wie kann man von Pornografie loskommen?

„Sucht das Gute und nicht das Böse . . . Hasst das Böse, und liebt das Gute“ (Amos 5:14, 15)

WAS DIE BIBEL SAGT

Die Bibel spricht von sexuell freizügigen Menschen, Trinkern und Dieben, die es geschafft haben, sich von Grund auf zu ändern (1. Korinther 6:9-11). Wie ist ihnen das gelungen? Sie haben den weisen Rat aus Gottes Wort in ihrem Leben umgesetzt und das Böse hassen gelernt.

Auch Pornografie kann man hassen lernen, indem man eingehend darüber nachdenkt, welche schlimmen Konsequenzen diese schädliche Gewohnheit haben kann. Eine jüngere Studie der Utah State University ergab, dass Menschen, die sich pornografisches Material ansehen, zum Teil mit „Depressionen, sozialer Isolation, kaputten Beziehungen“ und anderen traurigen Folgen zu kämpfen haben. Was noch viel schlimmer ist: Da die Beschäftigung mit Pornografie, wie schon erwähnt, eine Beleidigung Gottes ist, treibt sie einen Keil zwischen Menschen und ihren Schöpfer.

Die Bibel kann uns helfen, das Gute lieben zu lernen. Je mehr wir darin lesen, desto tiefer wird die Liebe zu ihren Moralmaßstäben. Diese Liebe rüstet uns aus, was Pornografie betrifft, entschieden Position zu beziehen und uns wie der Psalmenschreiber fest vorzunehmen: „Ich werde mir kein nichtsnutziges Ding vor Augen stellen“ (Psalm 101:3).

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