DIE Pfuhlschnepfe ist unter den Vögeln derzeitiger Rekordhalter im Langstreckenflug. Ihre 11 000 Kilometer lange Reise kann über 8 Tage dauern.

Erstaunlich: Nach Meinung von Wissenschaftlern orientieren sich bestimmte Vogelarten bei der Navigation am Magnetfeld der Erde — so als hätten sie einen Kompass im Gehirn. Bei der Pfuhlschnepfe spielen möglicherweise auch Sonne und Sterne eine Rolle. Außerdem scheint sie aufkommende Sturmfronten wahrzunehmen; dadurch kann sie Rückenwinde für sich nutzen. Die genauen Einzelheiten ihrer Rekordflüge sind für Wissenschaftler jedoch nach wie vor ein Rätsel. Der Biologe Bob Gill gesteht: „Ich beschäftige mich jetzt schon 20 Jahre mit diesen Vögeln und komme aus dem Staunen nicht heraus.“

Was soll man glauben? Ist das Navigationssystem der Pfuhlschnepfe durch Evolution entstanden? Oder steckt Intelligenz dahinter?