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Jehovas Zeugen

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Erwachet!  |  Oktober 2012

Wir beobachten die Welt

Wir beobachten die Welt

„Nahezu die Hälfte aller jährlich in . . . [Großbritannien] festgestellten Krebsfälle — insgesamt über 130 000 — haben vermeidbare Ursachen wie Rauchen, Trinken oder falsche Ernährung“ (BBC NEWS, GROSSBRITANNIEN).

„Der gigantische, vom organisierten Verbrechen immer ausgeklügelter betriebene Handel mit Wildtierkörperteilen führt in nie gekanntem Ausmaß zur Dezimierung der weltweit beliebtesten Arten“ (WILDLIFE CONSERVATION SOCIETY, USA).

Wer jeden Tag durchschnittlich sechs Stunden vor dem Fernseher verbringt, hat wahrscheinlich eine um 4,8 Jahre geringere Lebenserwartung als jemand, der nicht fernsieht. Anders ausgedrückt: Jede Stunde Fernsehkonsum verringert die Lebenserwartung eines Erwachsenen mit sitzender Tätigkeit um 22 Minuten (BRITISH JOURNAL OF SPORTS MEDICINE, GROSSBRITANNIEN).

In Deutschland entscheiden sich 90 Prozent der schwangeren Frauen, bei deren Kind das Downsyndrom diagnostiziert wurde, für einen Schwangerschaftsabbruch (DER TAGESSPIEGEL, DEUTSCHLAND).

Stressiges Stadtleben

Gemäß Forschungen „reagieren Großstadtbewohner heftiger auf Stress als Bewohner kleinerer Städte“, heißt es in der polnischen Zeitschrift Przekrój. „Großstädter leiden unter Reizüberflutung“, erklärt Mieczysław Jaskulski, ein Psychotherapeut vom Warschauer Psychoerziehungslaboratorium. „Das Risiko, Angstattacken zu bekommen, ist für Großstadtbewohner 21 Prozent höher als für Menschen auf dem Land und das Risiko, gemütskrank zu werden, sogar 39 Prozent höher.“ Wie können Großstadtbewohner dem vorbeugen? „Sich nicht über Dinge aufregen, über die man ohnehin keine Kontrolle hat“, „keine Arbeit mit nach Hause nehmen“, „spazieren gehen“ und „keine Angst davor haben, Urlaub zu nehmen“, so Przekrój.

Wie viel merkt sich Facebook?

Ein österreichischer Jurastudent wollte wissen, wie viele Daten über ihn während seiner dreijährigen Mitgliedschaft beim weltweit größten sozialen Netzwerk gespeichert wurden. Facebook sandte ihm eine CD mit 1 222 Seiten voller Daten. Gemäß dem Tagesspiegel sagte der Student: „Alles wurde gespeichert — alle Nachrichten, alle Chats inklusive sensibler Informationen über Freunde.“ Dazu gehörten auch Daten, von denen er genau wusste, dass er sie bereits gelöscht hatte!