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Jehovas Zeugen

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ERWACHET! MÄRZ 2011

Tipp 4: Risiken abwehren

Tipp 4: Risiken abwehren

„Klug ist der, der das Unglück gesehen hat und sich dann verbirgt“ (Sprüche 22:3). Einige simple Maßnahmen können helfen, sich Krankheit und Kummer zu ersparen und weder Zeit noch Geld zu verschwenden.

Auf Körperhygiene achten. „Händewaschen ist der wichtigste Beitrag dazu, die Verbreitung von Infektionskrankheiten zu verhindern und selbst fit und gesund zu bleiben.“ Gut und gern 80 Prozent aller Infektionen werden durch unsaubere Hände übertragen (Centers for Disease Control and Prevention, USA). Deshalb sollte man sich mehrmals täglich die Hände waschen — vor allem vor dem Essen, ehe man mit Lebensmitteln hantiert, eine Wunde versorgt oder auch nur berührt. Und natürlich immer, wenn man ein Tier angefasst hat, auf der Toilette war oder Windeln gewechselt hat.

Die Hände mit Wasser und Seife zu waschen bringt mehr, als vorwiegend Handgels auf Alkoholbasis zu verwenden. Kinder bleiben gesünder, wenn ihre Eltern ihnen beibringen, sich die Hände zu waschen und sich nicht an den Mund und in die Augen zu fassen. Tägliches Duschen sowie frische, saubere Kleidung und Bettwäsche fördern ebenfalls die Gesundheit.

Sich vor Infektionskrankheiten schützen. Enger Kontakt mit Personen, die erkältet sind oder die Grippe haben, und vielleicht sogar ihr Geschirr und Besteck zu benutzen, ist keine gute Idee. Über ihren Speichel oder ihr Nasensekret kann man sich ohne Weiteres anstecken. Wie verhält es sich mit Krankheiten wie Hepatitis B und C oder Aids, die durch Blut übertragen werden? Die Ansteckung erfolgt vorwiegend durch Sexualkontakte, intravenös (durch den Gebrauch infizierter Spritzen) oder durch Transfusionen. Trotz Impfung empfiehlt es sich, beim Umgang mit jemandem, der eine ansteckende Krankheit hat, bestimmte Vorsichtsmaßnahmen zu beachten. Vorsicht auch vor Insektenstichen! Sind Stechmücken oder andere Insekten aktiv, die Krankheiten übertragen, sollte man nicht ungeschützt im Freien sitzen oder schlafen. Abhilfe (besonders wichtig für Kinder!) bieten Moskitonetze und Insektenschutzmittel. *

Das Zuhause sauber halten. Das eigene Zuhause sowohl innen als außen sauber zu halten ist jede Mühe wert. Wichtig ist, darauf zu achten, dass sich nirgends Wasser ansammeln kann, wodurch Brutstätten für Mücken und dergleichen entstehen könnten. Abfall, Schmutz und offene Lebensmittel oder Biomüll locken Insekten und Ungeziefer an, allesamt Träger von Krankheitserregern. Falls es keine Toilette gibt, sollte man sich nicht einfach irgendwo auf einem Feld erleichtern, sondern eine simple Latrine bauen. Diese muss abgedeckt werden, um Fliegen fernzuhalten, die Augeninfektionen und andere Krankheiten übertragen.

Verletzungen vorbeugen. Dazu gehört, Sicherheitsvorschriften zu beachten, sei es bei der Arbeit, beim Fahrrad-, Motorrad- oder Autofahren, und sich zu vergewissern, dass das Fahrzeug verkehrssicher ist. Der Gebrauch von Schutzausrüstung und -kleidung, beispielsweise Schutzbrille, Helm, Sicherheitsschuhen, Gurt und Gehörschutz sollte selbstverständlich sein. Ebenso wichtig ist, sich nicht extremer Sonnenstrahlung auszusetzen — hier drohen Hautkrebs und vorzeitige Hautalterung. Wer raucht, hört damit besser heute als morgen auf. Das senkt das Risiko für Herzerkrankungen, Lungenkrebs und Schlaganfall ganz erheblich. *

^ Abs. 5 Siehe auch das Thema „Wenn Insekten Krankheiten verbreiten“ im Erwachet! vom 22. Mai 2003.

^ Abs. 7 Siehe auch das Thema „Vom Rauchen loskommen: Aber wie?“ im Erwachet! von Mai 2010.