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Jehovas Zeugen

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ERWACHET! NOVEMBER 2007

 Warum man der Bibel vertrauen kann

2. Offenheit und Ehrlichkeit

2. Offenheit und Ehrlichkeit

Vertrauen gründet sich auf Ehrlichkeit. Wenn jemand als ehrlich bekannt ist, vertraut man ihm gern, doch schon eine einzige Lüge kann das Vertrauen zerstören.

DIE Schreiber der Bibel waren ehrlich und rückhaltlos offen. Das verleiht ihren Worten einen deutlichen Klang der Wahrheit.

Fehler und Unzulänglichkeiten.

Die Bibelschreiber gaben eigene Fehler und Schwächen offen zu. Moses erzählt von einem Fehlverhalten, das ihn teuer zu stehen kam (4. Mose 20:7-13). Asaph schreibt, er sei eine Zeit lang neidisch gewesen, weil es den Bösen so gut ging (Psalm 73:1-14). Jona berichtet über seinen Ungehorsam und wie falsch er anfangs reagierte, als Gott reumütigen Sündern Barmherzigkeit erwies (Jona 1:1-3; 3:10; 4:1-3). Und Matthäus verheimlicht nicht, dass auch er Jesus bei dessen Verhaftung im Stich ließ (Matthäus 26:56).

Bibelschreiber wie Jona berichteten offen über ihre Fehler

Die Schreiber der Hebräischen Schriften beschrieben offen die nörglerische und widerspenstige Haltung ihrer Landsleute (2. Chronika 36:15, 16). Sie sparten niemand aus, auch nicht die Führer der Nation (Hesekiel 34:1-10). Mit der gleichen Offenheit berichteten die Apostel in ihren Briefen über schwerwiegende Probleme einiger Versammlungen im 1. Jahrhundert sowie über Probleme von Einzelpersonen, die zum Teil sogar in verantwortlichen Stellungen waren (1. Korinther 1:10-13; 2. Timotheus 2:16-18; 4:10).

Ungeschönte Wahrheit.

Die Bibelschreiber beschönigten nichts, auch wenn es ihnen hätte nachteilig ausgelegt werden können. Die Christen im 1. Jahrhundert machten kein Hehl daraus, dass sie in ihrem Umfeld keine Bewunderung genossen, sondern als ungebildete, niedrige Menschen galten (1. Korinther 1:26-29). Wie die Bibelschreiber feststellten, wurden Jesu Apostel als „ungelehrte und gewöhnliche Menschen“ betrachtet (Apostelgeschichte 4:13).

Die Evangelienschreiber betrieben auch keine Schönfärberei, um Jesus in ein günstigeres Licht zu setzen. Sie berichteten wahrheitsgetreu, dass er aus einer Handwerkerfamilie, also aus einfachen Verhältnissen, stammte, dass er nicht auf renommierten Schulen studiert hatte und dass die Mehrheit seiner Zuhörer seine Botschaft ablehnte (Matthäus 27:25; Lukas 2:4-7; Johannes 7:15).

Die Bibel liefert zweifellos eine Fülle von Beweisen für die Ehrlichkeit ihrer Schreiber. Verdient sie damit nicht unser Vertrauen?