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Jehovas Zeugen

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Erwachet!  |  Nr. 2 2017

Toledo repräsentiert das historische und kulturelle Flair von ganz Spanien. Es ist seit jeher ein beliebtes Touristenziel und wurde 1986 zum Weltkulturerbe erklärt

 LÄNDER UND VÖLKER

Ein Besuch in Spanien

Ein Besuch in Spanien

SPANIEN ist ein Land der Vielfalt — was sowohl auf die Landschaft als auch auf die Menschen zutrifft. Getreidefelder, Weinberge und Olivenhaine bedecken große Teile des Landes. Im Süden trennt die nur 14 Kilometer breite Straße von Gibraltar den europäischen vom afrikanischen Kontinent.

Die im Südwesten Europas gelegene Halbinsel wurde im Laufe der Zeit von vielen Völkern besiedelt, unter anderem von Phöniziern, Griechen und Karthagern. Als die Römer das Gebiet im 3. Jahrhundert vor unserer Zeitrechnung eroberten, gaben sie ihm den Namen Hispania. Später besetzten auch die Westgoten und Mauren die Halbinsel und hinterließen ebenfalls ihr kulturelles Erbe.

 Heute erobern vor allem Touristen das Land — allein 2015 waren es über 68 Millionen. Ihr Ziel: weiße Sandstrände, strahlender Sonnenschein, Kunstschätze sowie der historische und architektonische Reichtum. Auch das Essen hat seinen Reiz: Meeresfrüchte, luftgetrockneter Schinken, deftige Eintöpfe, Salate und gekochtes oder mit Olivenöl zubereitetes Gemüse sind für Spanien typisch. Spanische Tortillas, Paella und Tapas sind heute auf der ganzen Welt zu Hause.

Mariscada, ein beliebtes Gericht mit Meeresfrüchten

Flamenco

Spanier sind freundlich und offen. Die meisten bekennen sich zum römisch-katholischen Glauben, aber nur die wenigsten sind regelmäßige Kirchgänger. In den letzten Jahren kamen viele Migranten aus Afrika, Asien und Lateinamerika ins Land. Sie sprechen in der Regel gern über ihre Religion. Jehovas Zeugen konnten sich schon mit vielen von ihnen über die Lehren der Bibel unterhalten.

Über 10 500 Zeugen Jehovas haben sich 2015 an dem Bau oder der Renovierung von 70 Königreichssälen (Gotteshäuser) beteiligt. Einige Stadtverwaltungen haben für manche dieser Projekte sogar Land zur Verfügung gestellt. Um Migranten zu helfen, halten Jehovas Zeugen Gottesdienste in über 30 Sprachen ab. 2016 besuchten über 186 000 Personen die besondere Feier zum Gedenken an den Tod Jesu Christi.