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Jehovas Zeugen

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Jahrbuch der Zeugen Jehovas 2016

Australien: Die Whiteboard-Animation Was ist ein wahrer Freund?

 PREDIGEN UND LEHREN RUND UM DEN GLOBUS

Ozeanien

Ozeanien
  • LÄNDER 29

  • BEVÖLKERUNG 40 642 855

  • VERKÜNDIGER 98 353

  • BIBELSTUDIEN 66 022

Eine mutige Schülerin

In Australien sprach die Lehrerin der 12-jährigen Emily im Unterricht darüber, wie wichtig es ist, sich gute Freunde zu suchen. Daraufhin zeigte Emily ihr die Whiteboard-Animation Was ist ein wahrer Freund?. Als die Lehrerin das Video später der Klasse vorführte, schauten die Schüler gebannt zu. Anschließend diskutierten sie eine ganze Schulstunde darüber. Die  Lehrerin zeigte das Video auch anderen Klassen. Danach konnte Emily ihr und Mitschülern jw.org vorstellen. Sie sagt: „Jehova hat mir den Mut gegeben, Hunderte von Schülern mit der Website bekannt zu machen. Er hat mich wirklich gesegnet.“

Messebesucher sind überrascht

Fünf Verkündiger fuhren neun Stunden über holprige Bergstraßen, um in Suai, Timor-Leste, auf einer Messe einen Stand mit biblischer Literatur in 12 Landessprachen aufzustellen. Als die Besucher das sahen, waren sie überrascht, da es in den meisten dieser Sprachen nur wenig oder gar keinen Lesestoff gibt. Eine Frau sah den Titel einer Broschüre und rief: „Das ist ja meine Sprache!“ Es war das erste Mal, dass sie etwas Gedrucktes in ihrer Muttersprache Bunak las. In nur vier Tagen gaben die Verkündiger 4 571 Veröffentlichungen ab und viele Personen baten um einen Besuch bei sich zu Hause. Die meisten hatten noch nie Kontakt zu Zeugen Jehovas. Kinder saßen stundenlang am Stand und sahen sich die Videos aus der Serie Werde Jehovas Freund in Tetun Dili an. Einige begannen sogar die Lieder vergnügt mitzusingen.

Timor-Leste: Kinder sehen sich gebannt die Videos aus der Serie Werde Jehovas Freund an

 Genau das Richtige für die Studenten

Brian und Roxanne, Missionare auf der Insel Palau, baten um Erlaubnis, an der Hochschule mit einem Trolley zu stehen. Sie trafen sich mit dem Präsidenten der Schule und zeigten ihm auf jw.org ein Video über unser öffentliches Zeugnisgeben. Außerdem gaben sie ihm die Literatur, mit der sie den Trolley bestücken wollten. Der Präsident sagte den beiden, dass sie sich in dieser  Angelegenheit an den zuständigen Direktor wenden müssten. Als sie bei dem Direktor waren, verwies er sie an den Dekan der Schule.

Brian erzählt: „Das Gespräch mit dem Dekan lief gut, aber er schickte uns wieder zum Präsidenten zurück. Dort sagte man uns, wir sollten schriftlich um Erlaubnis bitten. Wir hatten das Gefühl, von Pontius zu Pilatus geschickt zu werden, und waren etwas entmutigt. Trotzdem schrieben wir den Brief.“

Palau: Roxanne und Brian hatten viele schöne Gespräche mit den Studenten auf dem Campus

Nachdem Brian und Roxanne den Brief abgegeben hatten, gingen sie ein zweites Mal zum Dekan, rechneten  aber fest mit einer Absage. Brian sagt: „Wir waren überrascht, dass der Dekan unsere Literatur gelesen hatte. Er fand sie ausgezeichnet und meinte, das wäre genau das Richtige für die Studenten.“ Eine Genehmigung wurde erteilt.

Brian weiter: „Der Direktor teilte uns mit, dass die Schüler aus den Studentenwohnheimen sonntags in eine Kirche ihrer Wahl gefahren werden können. Daher wäre es auch kein Problem, sie zu uns zu bringen. Roxanne und ich waren sprachlos: Statt uns eine Absage zu erteilen, bot die Schule sogar noch an, die Studenten zum Königreichssaal zu bringen.“

Brian und Roxanne gaben bei ihrem ersten Trolley-Dienst auf dem Campus 65 Bücher, 8 Zeitschriften und 11 Broschüren ab. Außerdem konnten sie viele gute Gespräche mit den Studenten führen. Sowohl der Dekan als auch der Direktor baten sie wiederzukommen.

Spannende Videos beim Einkaufsbummel

Lipson, der zur Bethelfamilie auf den Salomonen gehört, war nach einem Morgen im Predigtdienst auf dem Nachhauseweg, als er aus einem Laden ein Königreichslied vernahm. Neugierig ging er hinein und staunte: Ein Pulk von Kindern und Erwachsenen sah sich das Video des Liedes 55 an „Endlich ewiges Leben!“ aus der Serie Werde Jehovas Freund. Als das Lied zu Ende war, sagte der Ladenbesitzer: „Ich habe noch ein Video, dass ich Ihnen gern zeigen möchte.“ Er spielte den Zeichentrickfilm Stehlen darf man nicht ab und redete danach seinen Kunden ins Gewissen, nichts aus seinem Laden zu stehlen.

Währenddessen kamen noch weitere Personen in den Laden. Der Ladenbesitzer sagte zu ihnen: „Ich würde  Ihnen gern mein Lieblingslied vorspielen.“ Und so ging es wieder mit Lied 55 los. Im Anschluss zeigte er ihnen noch die Videos Warum lohnt sich ein genauerer Blick in die Bibel? und Das erwartet Sie bei einem Bibelkurs in Salomonen-Pidgin.

Salomonen: Ein Ladenbesitzer zeigt seinen Kunden gern Videos auf jw.org

Nur wenige Einwohner der Salomonen haben Internetzugang, da er sehr teuer und nur begrenzt vorhanden ist. Aber dieser Ladenbesitzer, der kein Zeuge Jehovas ist, hilft durch das Vorführen der Videos dabei mit, Samen der Wahrheit auszusäen.

Den Namen Gottes entdeckt

Jeden Montag ist ein junges Ehepaar in Nouméa, der Hauptstadt von Neukaledonien, mit dem Trolley unterwegs. Eines Tages ging eine Frau schüchtern auf den Trolley zu und nahm sich wortlos das Buch Was lehrt  die Bibel wirklich?. Eine halbe Stunde später kam sie mit dem Buch in der Hand wieder zurück und fragte: „Haben Sie das gesehen?“ Sie öffnete das Buch und zeigte auf den Namen Jehova. „Das ist der Name Gottes“, sagte sie. „Seit Wochen verbringe ich Zeit in der Bibliothek, um die Wahrheit über Gott herauszufinden. Und dann nehme ich Ihr Buch, schlage es im Auto auf und das Erste, was ich sehe, ist der Name Gottes, Jehova. Ich musste einfach zurückkommen und Ihnen danken.“ Das Ehepaar hatte ein nettes Gespräch mit der Frau und zeigte ihr noch im Anhang des Buches den Teil „Der Name Gottes — Gebrauch und Bedeutung“. Die Frau erklärte, dass sie erst noch weiter in der Bibliothek nachforschen will, aber ja jetzt weiß, wo sie jeden Montag den Trolley findet.