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Jehovas Zeugen

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Jahrbuch der Zeugen Jehovas 2015

 HÖHEPUNKTE UND JAHRESRÜCKBLICK

Kurz notiert aus aller Welt

Kurz notiert aus aller Welt

Ein Download für alle

Obwohl es in vielen Teilen von Kuba noch kein Internet gibt, kann man jetzt in Internetcafés darauf zugreifen, die von einer Telefongesellschaft eröffnet wurden. Dieser Internetzugang ist aber sehr teuer. Was ließ man sich einfallen, damit alle Brüder von jw.org profitieren? Das Zweigbüro ermunterte die Versammlungen, jeweils einen Verkündiger zu bitten, Publikationen, Tonaufnahmen und Videos von der Website herunterzuladen und sie den Brüdern in der Versammlung zur Verfügung zu stellen. Das klappt wunderbar!

 Königreichssaal oder Handy?

Teona (10) und ihre Schwester Tamuna (8) leben in Georgien. Die Mädchen wünschten sich ein Handy. Damit sie sich diesen Wunsch erfüllen konnten, hatte die Großmutter versprochen, ihnen jeden Monat etwas Geld von ihrer Rente zu geben. Leider starb sie plötzlich. Dennoch entschied die Familie, dass die Mädchen die letzte Rente bekommen sollten, damit sie sich das Handy kaufen konnten. Die beiden dachten noch mal nach und schrieben dann an die Versammlung: „In zwei Wochen werden wir ja hier in Terdschola anfangen, unseren neuen Königreichssaal zu bauen. Oma wollte die Arbeit so gern unterstützen. Deshalb haben wir uns entschieden, auf ein Handy zu verzichten und ihre letzte Rente der Versammlung zu spenden. Bitte baut uns einen schönen Königreichssaal!“

Die Griechischen Schriften in Tetun

Bruder Geoffrey Jackson von der leitenden Körperschaft stellte am 17. Januar 2014 in Dili, Timor-Leste, die Neue-Welt-Übersetzung der Christlichen Griechischen Schriften in Tetun vor — die am häufigsten gesprochene Landessprache. Bislang wurden die Griechischen Schriften in Tetun nur von der katholischen Kirche gedruckt und vertrieben. Diese weigerte sich jedoch, sie an Zeugen Jehovas zu verkaufen oder an solche, die vermutlich mit ihnen die Bibel studieren. Ganz abgesehen davon enthält die katholische Übersetzung viele Ungenauigkeiten, Auslassungen, veraltete Ausdrücke und Druckfehler. Darren, ein Missionar in Timor-Leste, sagt dagegen über die Neue-Welt-Übersetzung: „Viele Timoresen,  die in der Neuen-Welt-Übersetzung gelesen haben, sind von ihrer Genauigkeit beeindruckt und bitten sofort um einige Exemplare. Sie finden, dass sie sich leicht lesen lässt. Außerdem freuen sie sich über die große Schrift, besonders weil zu Hause oft schlechte Lichtverhältnisse herrschen. Viele, die ein Exemplar erhalten haben, studieren jetzt die Bibel.“

In Jehovas Augen wertvoll

Mazedonien: Verkündiger verwenden Publikationen in Romani

Der Januar 2014 markiert für die Übersetzungsarbeit ins Romani, das in Mazedonien gesprochen wird, einen Meilenstein. Es wurde ein festes Übersetzungsteam gebildet, das die Genehmigung bekam, Veröffentlichungen in dieser Sprache nicht nur in lateinischer, sondern auch in kyrillischer Schrift herzustellen. Das ist für Personen, die Romani sprechen, eine große Hilfe, da Kyrillisch die offiziell verwendete Schrift im Land ist und sie mit diesen Schriftzeichen besser vertraut sind.

 Viele, die Romani sprechen, sind davon berührt, dass Jehovas Organisation für Literatur in ihrer Sprache sorgt. Eine Schwester sagte: „Ich spreche Romani und erlebe immer wieder, wie Menschen anderer Herkunft auf mich herabschauen. Ich bin sehr dankbar, in Jehovas Augen so wertvoll zu sein, dass ich Literatur in meiner eigenen Sprache erhalte. Das bringt mich ihm noch näher.“

„Ich bin sehr dankbar, in Jehovas Augen so wertvoll zu sein, dass ich Literatur in meiner eigenen Sprache erhalte“

Zuständigkeiten wechseln

Am 1. Februar 2014 übernahm das US-Zweigbüro die Aufsicht über das Gebiet und die Versammlungen in Jamaika und auf den Kaimaninseln. Unter den mehr als 1,2 Millionen Verkündigern im US-Zweiggebiet ist wirklich Einheit zu beobachten. Warum kann man das sagen? Weil zum Zweiggebiet nicht nur die 50 US-Staaten gehören, sondern auch die Bahamas, die Bermudainseln, die amerikanischen und britischen Jungferninseln, Puerto Rico und die Turks- und Caicosinseln.

Pioniere in Japan

Unter den Brüdern und Schwestern in Japan pulsiert nach wie vor echter Pioniergeist. Die Zahl der allgemeinen Pioniere in diesem Inselstaat ist weltweit die vierthöchste. Zu Beginn des Dienstjahres 2014 schlossen sich 2 646 Verkündiger den Reihen der Pioniere an. Damit stieg ihre Zahl auf 65 668. Im März 2014 beteiligten sich mehr als die Hälfte aller Verkündiger an einer Form des Pionierdienstes.