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Jehovas Zeugen

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Jahrbuch der Zeugen Jehovas 2014

 PREDIGEN UND LEHREN RUND UM DEN GLOBUS

Europa

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„Sind Sie hier nicht irgendwie falsch?“

Eine Somalierin, die in Schweden lebt, wurde zu einer Zusammenkunft eingeladen und sie entschied sich zu kommen. Aber es ging einiges schief. Keiner begrüßte sie; alle starrten sie nur an. Sie fühlte sich völlig fehl am Platz. Jemand, dem das wohl auffiel, fragte: „Sind Sie hier nicht irgendwie falsch?“

„Ja, ich glaub schon!“, sagte sie und ging. Die Zeugen, die sie  eingeladen hatten, fanden bei ihrem nächsten Besuch eine ganz enttäuschte und verärgerte Frau vor. Sie sagte ihnen, sie würde nie wieder zu einer Zusammenkunft kommen. Die Zeugen fragten sich, was da wohl passiert war, denn sie konnten sich überhaupt nicht erinnern, sie im Königreichssaal gesehen zu haben. Im Laufe des Gesprächs stellte sich dann heraus, dass die Frau aus Versehen in einer Kirche gelandet war.

Die Zeugen redeten ihr gut zu, es doch noch mal mit einem Besuch im Königreichssaal zu versuchen. Sie war einverstanden. Wollte aber nach 10 Minuten wieder gehen, falls sie sich nicht wohlfühlte. Als sie dann  den Königreichssaal betrat, wurde sie von allen herzlich begrüßt. Ihr gefiel es so gut, dass sie als Letzte den Saal verließ. Seitdem besucht sie regelmäßig die Zusammenkünfte und ist inzwischen getauft.

Die Einladung lag auf der Straße

Griechenland: Stergios teilt die kostbare Wahrheit jetzt mit anderen

Stergios, ein junger Mann aus Griechenland, nahm eines Morgens mal einen anderen Weg von der Arbeit nach Hause als sonst. Auf der Straße lag etwas, was seine Aufmerksamkeit erregte. Es war die Einladung zur Feier zum Gedenken an den Tod Jesu. Darauf groß die Frage: „Welches Bild haben Sie von Jesus?“ Am liebsten hätte er die Einladung aufgehoben, aber er fühlte sich von den anderen Leuten auf der Straße zu sehr beobachtet. Zu Hause dachte er die ganze Zeit über diese Frage nach und eigentlich wollte er mehr wissen.

Am Nachmittag hatte Stergios sich mit ein paar Freunden auf einen Kaffee verabredet. Er entschied, auf dem Weg dorthin noch einmal an der Stelle vorbeizugehen, wo er die Einladung gesehen hatte. Vielleicht lag sie ja noch da. Das war zwar der Fall, aber wieder traute er sich wegen der Leute nicht, sie aufzuheben. Nach dem Treffen mit seinen Freunden ging er dann schnurstracks wieder in die gleiche Straße. Immer noch lag die Einladung auf dem Boden. Diesmal hob er sie auf, las sie und plante fest ein, das Gedächtnismahl zu besuchen.

Nach der Feier nahm er das Angebot für einen Bibelkurs an. Er besuchte bald die Zusammenkünfte und machte gute Fortschritte. Im März 2013 ließ er sich auf einem Tagessonderkongress taufen.

Radiosendung räumt mit Vorurteilen auf

Im Januar 2010 wollte Finn in Kopenhagen (Dänemark) einen Spaziergang machen und nahm ein paar  Zeitschriften mit. Auf einer schmalen Straße kam ihm ein älterer Herr entgegen. Finn bot ihm die Ausgaben vom Dezember 2009 an, in denen auch Fragen zu Weihnachten aufgegriffen wurden. Die Stimme des älteren Herrn kam Finn bekannt vor. Natürlich, das war doch ein Radiomoderator. Er leitete Diskussionsrunden und war ein sehr gebildeter Mann. Am nächsten Tag schaltete Finn die Sendung ein und war ganz überrascht, als der Moderator erzählte, er habe am Tag zuvor von Jehovas Zeugen Zeitschriften bekommen. Er las sogar einiges daraus vor, unter anderem auch etwas über den geheimnisvollen „Stern“, der in Verbindung mit der Geburt Jesu zu sehen war. Er räumte ein, dass hinter diesem „Stern“ wohl tatsächlich der Teufel gesteckt hat.

Weil die Zeitschriften bei dem Moderator so gut angekommen waren, nahm sich Finn vor, ihn zu besuchen. Bei ihrem Treffen fragte er ihn im Verlauf ihres Gesprächs dann höflich, ob es möglich wäre, auch eine Sendung zur Bibel zu machen. Zwei Wochen später kam die Zusage. Es liefen schließlich mehr als 30 zweistündige Sendungen über Jehovas Zeugen und über die Bibel. Darin unterhielten sich der Moderator und Finn über festgelegte Themen und beantworteten telefonisch Hunderte von Hörerfragen.

Ein Hörer hinterließ in der Telefonzentrale seine Nummer, weil er mit den Zeugen in Kontakt kommen wollte. Dieser Bitte kam man schnell nach. Der Mann hatte von seiner Familie und von Bekannten jahrelang viel Negatives über Jehovas Zeugen gehört. Aber durch die Radiosendungen hatten sich seine Vorurteile in Luft aufgelöst. Er studierte die Bibel und kam 2013 sowohl zum Gedächtnismahl als auch  zum Sondervortrag. Jetzt besucht er jeden Sonntag die Versammlung und gibt beim Wachtturm-Studium gute Kommentare. Auch andere Leute im Sendegebiet sind durch das, was sie gehört haben, jetzt offener für die Wahrheit.

„Dann haben Sie die Einladung ja von mir!“

Der letzte Tag eines Bezirkskongresses in Italien: Lucio verabschiedete sich gerade von einigen Freunden, als ein Pärchen auf die Gruppe zukam. Er fragte die beiden, zu welcher Versammlung sie denn gehören. Sie sagten: „Wir gehören zu keiner Versammlung.“

„Sind Sie mit jemand mitgekommen?“, fragte Lucio.

„Nein, wir sind allein gekommen.“

Das machte Lucio neugierig: „Darf ich fragen, wie es kommt, dass Sie hier sind?“

„Wir hatten eine Einladung im Briefkasten, und da haben wir uns gedacht, das schauen wir uns mal an.“

Als sie erzählten, wo sie wohnen, rief Lucios Frau Ester: „Dann haben Sie die Einladung ja von mir! Ich hatte am letzten Tag von der Aktion noch ein paar übrig und wollte sie nicht wegwerfen. Und da hab ich sie noch bei denen in den Briefkasten gesteckt, die nicht zu Hause waren.“ So war das Pärchen zu seiner Einladung gekommen und hatte entschieden, zum Kongresssaal zu fahren und sich das Programm am Sonntag anzuhören. Lucio und seine Frau unterhielten sich noch ein bisschen mit ihnen und luden sie dann zu sich nach Hause zum Essen ein. Das schöne Gespräch ging dort weiter und sie waren mit einem Bibelstudium einverstanden. Sie bereiten sich immer gut auf das Studium vor und machen auch bei den Zusammenkünften gut mit.