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Jehovas Zeugen

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Jahrbuch der Zeugen Jehovas 2014

 HÖHEPUNKTE UND JAHRESRÜCKBLICK

Kurz notiert aus aller Welt

Kurz notiert aus aller Welt

Polizei hilft beim Entladen

In Kutaissi, der zweitgrößten Stadt von Georgien, wurden 13 Jahre lang Kongresse in einer alten, heruntergekommenen Sektfabrik abgehalten. Um die Anwesenden vor eindringendem Regen zu schützen, hatte man Plastikplanen über die Sitzplätze gespannt. Jetzt haben die Brüder einen schönen neuen Königreichssaal und eine Freilufthalle für Kongresse. Als einmal 50 freiwillige Helfer während der Bauzeit Zementblöcke von einem Lkw abluden, kam die Polizei vorbei, um zu sehen, was dort vor sich ging. Die Freude und der Fleiß der Helfer beeindruckten sie so sehr, dass sie sie nicht nur lobten, sondern auch mit anpackten. Die Polizisten boten den Brüdern an, sie zu rufen, falls ihnen jemand Probleme  machen würde. Sie versprachen auch, den ersten Kongress in der neuen Halle zu besuchen.

Er verkaufte sein Fahrrad

Malachi, ein Ältester aus Burundi, hatte seinen Lebensunterhalt durch Landwirtschaft und durch den Transport von Gütern mit seinem Fahrrad verdient. Bei dem zweimonatigen Königreichssaalbau wollte er unbedingt jeden Tag dabei sein. Damit seine Familie in der Zeit versorgt war, brauchte er Geld. Also verkaufte er sein Fahrrad und gab einen Teil des Geldes seiner Frau für den Lebensunterhalt der Familie. Den Rest warf er in den Spendenkasten, um sich an den Baukosten zu beteiligen. Seine Mühe wurde belohnt: Er hat auf dem Bau viel gelernt. Deshalb konnte er, nachdem der Königreichssaal fertig war, Arbeit auf einer Baustelle finden. Die Leute erkannten nämlich, was für ein guter Bauarbeiter er war. Inzwischen konnte sich Malachi auch wieder ein Fahrrad kaufen.

Sie wollten auch mithelfen

In abgelegenen Gegenden von Malawi Königreichssäle zu bauen, ist alles andere als einfach. Im letzten Dienstjahr wurde ein Saal in einer Gegend errichtet, in der die Straßen in katastrophalem Zustand sind. Die Brüder vom Zweigbüro mussten für den Transport des Baumaterials Fahrzeuge mit Allradantrieb benutzen. Wie die einheimischen Brüder erzählten, war das Interesse der Allgemeinheit am Bau groß. Viele Anwohner boten an mitzuhelfen und beteiligten sich bis spät in die Nacht beim Abladen von Sand, Steinen, Zementsäcken und Wellblechplatten. Manchmal waren sogar mehr Außenstehende als Zeugen auf der Baustelle! Die Begeisterung der Leute darüber, eine würdevolle Zusammenkunftsstätte in ihrem  abgelegenen Ort bauen zu wollen, war so groß, dass sie einfach mithelfen wollten.

Die Kinder verkauften Karamellbonbons

Ein Sonderpionierehepaar, das in der Elfenbeinküste tätig ist, studiert mit den Eltern von 10 Kindern die Bibel in Bété, einer der Landessprachen. Der erste Kreiskongress in dieser Sprache war für Mai 2013 in Daloa geplant. Die ganze Familie wollte dabei sein. Allerdings sollte die Hin- und Rückreise pro Person 800 CFA-Franc (rund 1,20 Euro) kosten — ein Betrag, den der Vater nicht für alle aufbringen konnte. Er wollte aber auf keinen Fall aufgeben. Schließlich kam ihm eine Idee. Er gab seiner ältesten Tochter 300 CFA-Franc und schlug ihr vor, Karamellbonbons zu verkaufen. Sie machte dabei so viel Gewinn, dass sie ihre Reise selbst bezahlen konnte. Auch den anderen Kindern gab er jeweils 300 CFA-Franc als Startkapital für ein kleines Karamellbonbon-Geschäft, damit sie ebenfalls ihre Fahrtkosten bezahlen konnten. Am Ende hatte die Familie genug Geld, um gemeinsam mit anderen den Kongress zu besuchen. Das Programm in ihrer Muttersprache zu hören, hat sie hellauf begeistert!