Hesekiel 2:1-10

  • Hesekiel zum Propheten berufen (1-10)

    • „Ob sie hören oder nicht“ (5)

    • Bekommt eine Buchrolle mit Trauerliedern gezeigt (9, 10)

2  Er sagte zu mir: „Menschensohn,* stell dich hin, ich will mit dir reden.“+  Als er mit mir sprach, kam Geist in mich und bewirkte, dass ich mich hinstellte,+ sodass ich den, der mit mir redete, hören konnte.  Er sagte weiter zu mir: „Menschensohn, ich schicke dich zum Volk Israel,+ zu rebellischen Völkern*, die sich gegen mich aufgelehnt haben.+ Sie und ihre Vorfahren haben gegen mich gesündigt bis zum heutigen Tag.+  Ich schicke dich zu Söhnen, die aufsässig* und hartherzig sind,+ und du sollst zu ihnen sagen: ‚Das sind die Worte des Souveränen Herrn Jehova.‘  Doch ob sie hören oder nicht — sie sind nämlich ein rebellisches Volk* —,+ sie werden mit Sicherheit wissen, dass ein Prophet unter ihnen war.+  Du aber, Menschensohn, fürchte dich nicht vor ihnen+ und fürchte dich nicht vor ihren Worten, auch wenn du von stachligem Gestrüpp und Dornen umgeben bist*+ und unter Skorpionen wohnst. Fürchte dich nicht vor ihren Worten+ und lass dich nicht von ihren Gesichtern erschrecken,+ denn sie sind ein rebellisches Volk*.  Du musst ihnen meine Worte überbringen, ob sie hören oder nicht, denn sie sind ein rebellisches Volk.+  Du aber, Menschensohn, höre, was ich dir sage. Werde nicht rebellisch wie dieses rebellische Volk*. Öffne deinen Mund und iss, was ich dir gebe.“+  Als ich hinschaute, sah ich vor mir eine ausgestreckte Hand,+ die eine beschriebene Buchrolle hielt.+ 10  Er breitete sie vor mir aus und sie war auf der Vorder- und Rückseite beschrieben+ mit Trauerliedern*, Jammer und Klagegeschrei.+

Fußnoten

Dieser Ausdruck kommt in Hesekiel insgesamt 93-mal vor.
Oder „Nationen“.
Oder „die ein hartes Gesicht haben“.
Wtl. „Haus“.
Evtl. auch „obwohl die Leute verstockt sind und wie etwas, das sticht“.
Wtl. „Haus“.
Wtl. „Haus“.
Oder „Totenklageliedern“.