Der zweite Brief von Petrus 3:1-18

  • Spötter ignorieren kommende Vernichtung (1-7)

  • Jehova ist nicht langsam (8-10)

  • „Denkt darüber nach, was für Menschen ihr sein solltet“ (11-16)

    • Neuer Himmel und neue Erde (13)

  • Sich nicht irreführen lassen (17, 18)

3  Ihr Lieben, das ist nun der zweite Brief, den ich euch schreibe. Wie schon in meinem ersten möchte ich auch in diesem euer klares Denkvermögen durch Erinnerung wachrufen,+  damit ihr an die Aussagen* denkt, die von den heiligen Propheten früher gemacht wurden, und an die Gebote des Herrn und Retters, die euch eure Apostel mitgeteilt haben.  Ihr müsst vor allem Folgendes wissen: In den letzten Tagen werden Spötter kommen und spotten. Sie werden nach ihren eigenen Wünschen vorgehen+  und sagen: „Wo ist denn seine versprochene Gegenwart?+ Seit dem Tag, an dem unsere Vorfahren gestorben* sind, geht doch alles genauso weiter wie seit Anfang der Schöpfung.“+  Sie ignorieren bewusst die Tatsache, dass es vor langer Zeit einen Himmel gab und eine Erde, die aufgrund des Wortes Gottes kompakt aus dem Wasser herausragte und mitten im Wasser war,+  und dass dadurch die damalige Welt vernichtet wurde, als sie von Wasser überflutet wurde.+  Aber aufgrund desselben Wortes sind der Himmel und die Erde, die jetzt existieren, für das Feuer aufbewahrt und für den Tag des Gerichts und der Vernichtung der gottlosen Menschen.+  Allerdings dürft ihr nicht übersehen, ihr Lieben: Ein Tag ist bei Jehova* wie 1 000 Jahre und 1 000 Jahre wie ein Tag.+  Jehova* ist nicht langsam, wenn es um sein Versprechen* geht,+ wie manche meinen, sondern er ist geduldig mit euch, weil er nicht will, dass irgendjemand vernichtet wird, sondern dass alle zur Reue finden.+ 10  Doch Jehovas* Tag+ wird kommen wie ein Dieb.+ An diesem Tag wird der Himmel mit Getöse* vergehen,+ die glühend heißen Elemente aber werden sich auflösen, und die Erde und die Werke auf ihr werden aufgedeckt werden.+ 11  Da alle diese Dinge so aufgelöst werden, denkt darüber nach, was für Menschen ihr sein solltet! Euer Tun und Handeln soll heilig sein und von Gottergebenheit zeugen, 12  während ihr die Gegenwart des Tages Jehovas*+ erwartet und fest im Sinn behaltet*, durch den der Himmel in Flammen aufgehen wird+ und die Elemente in der Gluthitze zerschmelzen werden. 13  Es gibt jedoch einen neuen Himmel und eine neue Erde, die wir aufgrund seines Versprechens* erwarten,+ und in diesen wird Gerechtigkeit* herrschen.+ 14  Deshalb, ihr Lieben, da ihr darauf wartet, tut euer Möglichstes, damit er euch schließlich fleckenlos und makellos und in Frieden vorfindet.+ 15  Betrachtet außerdem die Geduld unseres Herrn als Rettung. Das hat euch ja auch unser lieber Bruder Paulus in der ihm verliehenen Weisheit geschrieben.+ 16  Er spricht davon in allen seinen Briefen. Allerdings ist manches darin schwer zu verstehen, und es wird von unwissenden*, ungefestigten Leuten verdreht, so wie sie es auch mit den übrigen Schriften tun — zu ihrer eigenen Vernichtung. 17  Da ihr das schon vorher wisst, ihr Lieben, passt auf, dass ihr nicht durch den Irrtum der Gesetzlosen irregeführt und mit ihnen fortgerissen werdet und eure Standhaftigkeit verliert*.+ 18  Wachst stattdessen weiter in der unverdienten Güte und an Erkenntnis unseres Herrn und Retters Jesus Christus. Ihm gebührt die Herrlichkeit jetzt und bis zum Tag der Ewigkeit. Amen.

Fußnoten

Oder „Voraussagen“.
Wtl. „entschlafen“.
Siehe Anh. A5.
Siehe Anh. A5.
Oder „Verheißung“.
Siehe Anh. A5.
Oder „Rauschen“.
Siehe Anh. A5.
Oder „sehnlich herbeiwünscht“. Wtl. „beschleunigt“.
Oder „Verheißung“.
Oder „ungelehrten“.
Oder „aus eurem festen Stand fallt“.