Das erste Buch Mose 1:1-31

  • Erschaffung von Himmel und Erde (1, 2)

  • Erde in sechs Tagen vorbereitet (3-31)

    • 1. Tag: Licht; Tag und Nacht (3-5)

    • 2. Tag: Ausdehnung (6-8)

    • 3. Tag: trockenes Land und Vegetation (9-13)

    • 4. Tag: Himmelskörper (14-19)

    • 5. Tag: Fische und Vögel (20-23)

    • 6. Tag: Landtiere und Menschen (24-31)

1  Am Anfang erschuf Gott Himmel und Erde.+  Die Erde nun war formlos und öde*. Über dem tiefen* Wasser+ war Dunkelheit und Gottes aktive Kraft*+ bewegte sich über der Wasseroberfläche+ hin und her.  Gott sagte: „Es soll Licht erscheinen.“ Da erschien Licht.+  Danach sah Gott, dass das Licht gut war, und er begann das Licht von der Dunkelheit zu trennen.  Gott nannte das Licht Tag, die Dunkelheit aber nannte er Nacht.+ Es wurde Abend und es wurde Morgen: der erste Tag.  Weiter sagte Gott: „Zwischen dem Wasser soll eine Ausdehnung+ entstehen und das Wasser soll getrennt werden.“+  Da machte Gott die Ausdehnung und trennte das Wasser unterhalb der Ausdehnung von dem Wasser oberhalb der Ausdehnung.+ Und so geschah es.  Gott nannte die Ausdehnung Himmel. Es wurde Abend und es wurde Morgen: der zweite Tag.  Weiter sagte Gott: „Das Wasser unter dem Himmel soll sich an einem Ort sammeln und das trockene Land soll erscheinen.“+ Und so geschah es. 10  Gott nannte das trockene Land Erde,+ die Wasseransammlungen aber nannte er Meere.+ Und Gott sah, dass es gut war.+ 11  Dann sagte Gott: „Auf der Erde soll Gras wachsen. Es sollen Pflanzen und Bäume nach ihren Arten wachsen mit Samen und Samen tragenden Früchten.“ Und so geschah es. 12  Die Erde brachte Gras hervor, Samen tragende Pflanzen+ und Bäume, die Früchte mit Samen trugen — nach ihren Arten. Dann sah Gott, dass es gut war. 13  Es wurde Abend und es wurde Morgen: der dritte Tag. 14  Weiter sagte Gott: „In der Ausdehnung des Himmels sollen Lichter+ sein, die Tag und Nacht voneinander trennen.+ Sie sollen Zeiten, Tage und Jahre anzeigen.+ 15  Sie sollen als Lichter in der Himmelsausdehnung auf die Erde scheinen.“ Und so geschah es. 16  Gott machte dann die beiden großen Lichter: Das größere Licht sollte den Tag beherrschen+ und das kleinere die Nacht. Auch machte er die Sterne.+ 17  Gott setzte sie in die Himmelsausdehnung, damit sie auf die Erde scheinen, 18  Tag und Nacht beherrschen und das Licht von der Dunkelheit trennen.+ Dann sah Gott, dass es gut war. 19  Es wurde Abend und es wurde Morgen: der vierte Tag. 20  Weiter sagte Gott: „Im Wasser soll es von Lebewesen* wimmeln und fliegende Tiere sollen über der Erde in der Himmelsausdehnung fliegen.“+ 21  Und Gott erschuf die großen Meerestiere* und alle Lebewesen*, die sich im Wasser bewegen und von denen es dort wimmelt, nach ihren Arten und jedes Tier, das Flügel hat und fliegen kann, nach seiner Art. Und Gott sah, dass es gut war. 22  Darauf segnete Gott sie und sagte: „Seid fruchtbar, vermehrt euch und füllt das Wasser des Meeres.+ Auch die fliegenden Tiere sollen sich auf der Erde vermehren.“ 23  Es wurde Abend und es wurde Morgen: der fünfte Tag. 24  Weiter sagte Gott: „Die Erde soll Lebewesen* nach ihren Arten hervorbringen: Haustiere, kriechende Tiere* und Wildtiere der Erde nach ihren Arten.“+ Und so geschah es. 25  Gott machte dann die Wildtiere der Erde nach ihren Arten und die Haustiere nach ihren Arten und alle kriechenden Tiere des Erdbodens nach ihren Arten. Und Gott sah, dass es gut war. 26  Weiter sagte Gott: „Wir+ wollen* Menschen machen in unserem Bild,+ die uns ähnlich sind.+ Sie sollen über die Fische des Meeres, die fliegenden Tiere des Himmels und die Haustiere herrschen, über die ganze Erde und über jedes kriechende Tier, das sich auf der Erde bewegt.“+ 27  Dann erschuf Gott den Menschen in seinem Bild, in Gottes Bild erschuf er ihn. Als Mann und Frau erschuf er sie.+ 28  Auch segnete Gott sie und sagte zu ihnen: „Seid fruchtbar und vermehrt euch, bevölkert die Erde+ und nehmt sie in Besitz*.+ Ihr sollt über die Fische des Meeres herrschen,+ über die fliegenden Tiere des Himmels und über jedes Lebewesen, das sich auf der Erde bewegt.“ 29  Dann sagte Gott: „Ich gebe euch alle Samen tragenden Pflanzen auf der ganzen Erde und jeden Baum mit Samen tragenden Früchten. Sie sollen euch als Nahrung dienen.+ 30  Den Wildtieren der Erde, den fliegenden Tieren des Himmels und allem, was sich auf der Erde bewegt und worin Leben* ist, gebe ich alle grünen Pflanzen als Nahrung.“+ Und so geschah es. 31  Danach sah Gott, dass alles, was er gemacht hatte, sehr gut war.+ Es wurde Abend und es wurde Morgen: der sechste Tag.

Fußnoten

Oder „leer“.
Oder „wogenden“.
Oder „Gottes Geist“.
Oder „lebenden Seelen“.
Oder „Seeungeheuer“.
Oder „lebenden Seelen“.
Oder „lebende Seelen“.
Oder „sich bewegende Tiere“. Das schließt anscheinend Reptilien und andere Tiere ein, die nicht zu den übrigen Kategorien gehören.
Oder „Lasst uns“.
Oder „unterwerft sie euch“.
Oder „Leben als eine Seele; eine lebende Seele“.