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30. DEZEMBER 2019
NACHRICHTEN AUS ALLER WELT

Zyklon Idai: Jehovas Zeugen leisten umfangreiche Katastrophenhilfe

Im März 2019 traf Zyklon Idai die Südostküste von Afrika. Sofort organisierten die Zweigbüros in Malawi, Mosambik und Simbabwe 14 Katastrophenhilfskomitees (KHKs), um betroffenen Mitgläubigen zu helfen. Unsere Brüder haben inzwischen mehr als 650 der beschädigten 1 434 Häuser und Wohnungen von Glaubensbrüdern wieder aufgebaut oder instand gesetzt. Von den 29 beschädigten Königreichssälen sind 8 bereits wieder aufgebaut und 10 instand gesetzt worden.

In den letzten neun Monaten haben sich über 3 500 Brüder und Schwestern an den umfangreichen Hilfsaktionen beteiligt. Einige Helfer sind von weither angereist. Sie sind aus afrikanischen Ländern gekommen sowie aus Brasilien, Frankreich, Italien und den Vereinigten Staaten. Helfer mit Bauerfahrung haben einheimische Brüder geschult und ihnen zum Beispiel gezeigt, wie gemauert und gezimmert wird.

Mitglieder einer Baugruppe vor einem Haus in Malawi, das gerade gemauert wird

In Mosambik hat der Zyklon in den Provinzen Manica und Sofala rund 70 Prozent der Ernte unserer Brüder vernichtet. Unter der Leitung des Zweigbüros hat das KHK in dem betroffenen Gebiet etwa 430 Tonnen Lebensmittel verteilt. Es handelte sich um landestypische Produkte, darunter Maismehl, Bohnen, Öl, Salz und Zucker. Die Hilfslieferungen umfassten auch fünf Tonnen Saatgut für Grundnahrungsmittel wie Tomaten, Mais und Reis.

Nach Einschätzung des Zweigbüros in Malawi werden die Hilfseinsätze dort im Februar 2020 abgeschlossen sein. Mosambik rechnet mit Januar 2020; in Simbabwe wurden sie bereits im September 2019 beendet. Die Kosten dieser umfangreichen Aktion betragen schätzungsweise 4 Millionen Dollar.

Trent Edson, ein Mitglied des Zweigkomitees, das sich um die Katastrophenhilfe in Simbabwe kümmert, bemerkt: „Die Brüder und Schwestern, deren Häuser wieder aufgebaut wurden, sind überglücklich. Es war bewegend, zu sehen, wie sich Brüder von nah und fern beigestanden und Mut gemacht haben. Jeder wollte so gut wie möglich helfen.“

Über 10 000 Brüder und Schwestern waren von diesem Zyklon in Südostafrika betroffen. Gemeinsam mit ihnen danken wir Jehova für die herzerwärmende Bruderliebe in „Zeiten der Not“ (Sprüche 17:17).

 

Katastrophenhelfer haben das Haus von Bruder Welosi Mbendera und seiner Frau, Schwester Esinala Mbendera, wieder aufgebaut. Beide gehören zur Versammlung Nkolong’onjo (Malawi)

Bruder Nehemiah Tigere und seine Frau, Schwester Fatima Sengami Tigere, vor ihrem wieder aufgebauten Haus in Simbabwe

Bruder Witness Jabu und Bruder Augustine Kamadzi dienen als Kreisaufseher und sprechen einer Familie von Zeugen Jehovas Mut zu, deren Haus in Nchalo (Malawi) beschädigt wurde

Brüder entladen im Hilfszentrum in Chimoio Maissaat, die an die Brüder in Mosambik verteilt wird

Brüder beladen Kanus mit Hilfsgütern, bevor sie den Shire überqueren und die Güter an ihre Brüder nahe der Grenze in Mosambik verteilen

Brüder und Schwestern transportieren Hilfsgüter von den Brüdern in Malawi zum Verteilzentrum im Königreichssaal in Tengani Village (Mosambik)

Brüder und Schwestern am Königreichssaal in Tengani Village (Mosambik) nehmen die Hilfslieferungen in Empfang