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15. JANUAR 2020
PUERTO RICO

Schwere Erdbeben erschüttern Puerto Rico

Am 7. Januar 2020 ereignete sich bei Puerto Rico ein Erdbeben der Stärke 6,4, gefolgt von Hunderten kleineren Beben und Nachbeben. Am Morgen des 11. Januar erschütterte ein Erdbeben der Stärke 5,9 die Insel.

Eine Versammlung in Castañer (Lares) hält trotz Stromausfall ihre Zusammenkünfte ab

Viele in dem betroffenen Gebiet sind immer noch ohne Strom und wohnen im Freien. Wie das Zweigbüro in den Vereinigten Staaten bestätigt hat, ist kein Zeuge Jehovas ums Leben gekommen oder verletzt worden. Doch 248 mussten ihr Zuhause verlassen. Außerdem wurden 8 Häuser oder Wohnungen von Brüdern zerstört und 70 wurden beschädigt. Zehn Königreichssäle sind ebenfalls beschädigt worden. Ein Katastrophenhilfskomitee sowie Kreisaufseher vor Ort organisieren Hilfseinsätze und betreuen die betroffenen Verkündiger seelsorgerisch.

Trotz der schwierigen Situation halten unsere Brüder an guten Gewohnheiten fest. Bruder Robert Hendriks, der im Zweigbüro in den Vereinigten Staaten die Öffentlichkeitsarbeit koordiniert, erklärte: „Da Erdbeben auf Puerto Rico nicht häufig vorkommen, haben sie bei unseren Brüdern und Schwestern Angst ausgelöst. Doch wir sind sehr froh, dass sie sich nicht entmutigen lassen. Sooft es ihnen möglich ist, besuchen sie die Zusammenkünfte und beteiligen sich am Predigtdienst, und das, obwohl sie keinen Strom und kein Wasser haben. Die Ältesten arbeiten sehr hart, um allen, die Hilfe brauchen, Trost aus der Bibel zu spenden, ihnen Mut zuzusprechen und ihnen beizustehen.“

Viele Brüder wohnen im Freien, weil sie Angst vor weiteren Erdbeben haben

Es ist stärkend, zu sehen, wie viel unseren betroffenen Brüdern ihr Glaube bedeutet. Wir bitten Jehova, ihnen weiter inneren Frieden zu schenken (Psalm 119:165).