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17. AUGUST 2018
INDIEN

Verheerende Erdrutsche im Südwesten Indiens

Im Bundesstaat Kerala (Indien) hat heftiger Monsunregen zu über 25 Erdrutschen geführt, bei denen mindestens 75 Personen ums Leben gekommen sind. Laut dem staatlichen meteorologischen Wetterdienst von Indien hat der aktuelle Monsun im Südwesten des Landes zu einigen der schwersten Niederschläge geführt, die es jemals in dieser Region gab.

Wir sind bestürzt über die Nachricht vom indischen Zweigbüro, dass ein älteres Ehepaar von Jehovas Zeugen und ein Bibelschüler bei den Erdrutschen ihr Leben verloren haben. Zwei Bibelschüler wurden schwer verletzt und befinden sich im Krankenhaus. Ein 17-jähriger Bruder ertrank bei dem Versuch, seinen Nachbarn zu retten.

Ein Katastrophenhilfskomitee wurde eingesetzt, um die entstandenen Schäden zu untersuchen und Hilfsmaßnahmen zu organisieren. In einigen Königreichssälen wurden Hilfszentren eingerichtet. Gemäß ersten Berichten wurden mindestens 46 Häuser unserer Brüder beschädigt oder zerstört. 85 Familien (475 Verkündiger) wurden vorübergehend bei Glaubensbrüdern oder Familienangehörigen untergebracht. Es wird berichtet, dass einige Königreichssäle unter Wasser stehen. Das Katastrophenhilfskomitee beobachtet weiterhin aufmerksam die Situation, da für die kommenden Tage weitere heftige Regenfälle vorhergesagt wurden.

Vertreter des Zweigbüros, der Kreisaufseher und Älteste der Versammlungen besuchten unsere Brüder und Schwestern, um sie anhand der Bibel zu trösten und ihnen Mut zu machen.

In unseren Gedanken und Gebeten sind wir bei all denen, die von diesem verheerenden Monsun betroffen sind. Wir freuen uns auf die Zeit, in der es solche Naturkatastrophen und das damit verbundene Leid nicht mehr gibt (Offenbarung 21:3, 4).