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Kreiskongress in der Sprache Luba-Lulua

12. SEPTEMBER 2019
ANGOLA

Kreiskongresse in angolanischem Flüchtlingslager

Am 25. und 26. Mai 2019 fand im Flüchtlingslager Lóvua der Kreiskongress mit dem Motto „Bleib stark!“ statt, und zwar in den Sprachen Lingala und Luba-Lulua. Das Camp liegt rund 1000 Kilometer von der angolanischen Hauptstadt Luanda entfernt. Zur Zeit des Kongresses lebten nur 177 Zeugen Jehovas mit ihren Familien in dem Flüchtlingslager. Doch auf dem Lingala-Kongress wurden 380 Anwesende und 3 Täuflinge gezählt und beim Luba-Lulua-Programm waren es sogar 630 Anwesende und 6 Täuflinge.

Die meisten Zeugen Jehovas waren wegen der Unruhen in der Demokratischen Republik Kongo nach Lóvua geflohen. Als Bewohner des Flüchtlingslagers dürfen sie keine Zusammenkünfte in anderen Städten besuchen. Deshalb hat das Zweigbüro Kongresse innerhalb des Lagers organisiert und dort auch zwei temporäre Königreichssäle errichtet. In den Sälen kommen vier Versammlungen zusammen, eine in Lingala und drei in Luba-Lulua.

Am 24. Mai 2019 besuchten der Kreisaufseher und ein Vertreter des Zweigbüros das Camp, um beim Aufbau der Bühne und der Lautsprecheranlage zu helfen. Die im Lager wohnenden Glaubensbrüder stellten trotz ihrer eingeschränkten Möglichkeiten Planen, Stangen, Seile, Nägel und andere Materialien zur Verfügung.

Nach dem Programm sagte Honoré Lontongo, Dienstamtgehilfe in einer der Luba-Lulua-Versammlungen im Camp: „Dass hier unter diesen schwierigen Bedingungen Kongresse abgehalten werden, zeigt uns, wie sehr Jehova uns liebt – nicht nur als Gruppe, sondern auch als Einzelne. Das macht mich so glücklich!“

Wir werden weiter für Glaubensbrüder und -schwestern beten, die wegen politischer Unruhen auf der Flucht sind. Jehova wird ihnen zur Seite stehen und sie mit geistiger Nahrung versorgen, ganz gleich wo sie sind (Römer 8:38, 39).

 

Aufbau der Bühne und der Lautsprecheranlage

Sechs Personen auf dem Luba-Lulua-Kongress sind bereit für ihre Taufe

Lingala sprechende Zeugen Jehovas auf dem Weg zu einem zwei Kilometer entfernten Fluss, wo die Taufe stattfinden wird

Johannes De Jager vom angolanischen Zweigkomitee mit Lingala sprechenden Glaubensbrüdern und -schwestern nach Programmschluss