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Eine kleine Fotogeschichte

Eine kleine Fotogeschichte

Wie machen unsere Fotografen Bilder, die unsere Publikationen beleben und den Text bereichern? Um die einzelnen Schritte zu veranschaulichen, wollen wir uns einmal anschauen, wie das Titelbild der Erwachet!-Ausgabe von September 2015 gestaltet und fotografiert wurde. *

  • Entwurf. Im Wachtturm-Schulungszentrum in Patterson (New York) befindet sich die Grafikabteilung. Die Künstler dort haben sich als Erstes den Artikel „Ist Geld wirklich alles?“ durchgelesen. Danach haben sie Skizzen angefertigt, die den Text illustrieren sollen. Diese haben sie im nächsten Schritt dem Schreibkomitee der leitenden Körperschaft vorgelegt, das sich dann für eines der Konzepte entschieden hat.

    Einige der Titelentwürfe, die dem Schreibkomitee vorgelegt wurden

  • Ort. Anstatt die Bilder in einer echten Bank zu schießen, hat das Fototeam eine der Empfangshallen im Wachtturm-Schulungszentrum genutzt. *

  • Auswahl. Die Models — alles Zeugen Jehovas — wurden so ausgewählt, dass sie die typische Kundschaft in einer Großstadtbank widerspiegeln. Damit auf den Bildern nicht immer wieder dieselben Personen zu sehen sind, wird vermerkt, wer wann bei Fotoshootings mitgemacht hat.

  • Requisiten. Damit es so aussieht, als ob sich die Bank außerhalb der Vereinigten Staaten befindet, hat die Grafikabteilung ausländisches Geld besorgt. Mit einer typischen Einrichtung hat das Fototeam außerdem versucht, die Szene so realistisch wie möglich zu machen. „Nichts wird dem Zufall überlassen“, erklärt Craig, einer der Fotografen.

  • Kleidung und Make-up. Für das Fotoshooting in der Bank haben die Models ihre eigenen Outfits mitgebracht. Es gibt aber auch Szenen, die entweder eine andere Zeit darstellen sollen oder für die spezielle Kleidung benötigt wird. In solchen Fällen recherchiert die Grafikabteilung die jeweiligen Hintergründe und stellt die Kleidungsstücke gegebenenfalls selbst her. Visagisten tragen den Models das Make-up auf, das jeweils zu Zeit und Umfeld passt. „Wegen der hohen Auflösung, die Fotos und Bildschirme heute haben, müssen wir genauer arbeiten als je zuvor“, sagt Craig. „Selbst ein kleiner Fehler kann das ganze Bild zerstören.“

  • Aufnahme. Die Fotografen haben sichergestellt, dass die Szene in der Bank so wirkt, als wäre sie bei Tageslicht aufgenommen worden. Das Licht müssen die Fotografen grundsätzlich für jede Aufnahme überprüfen. Sie kontrollieren dabei, ob es dem gewünschten Tages-, Mond- oder Kunstlicht entspricht, ob es mit dem bereits existierenden Licht harmoniert und ob es zur gewünschten Stimmung passt. „Anders als beim Film haben wir nur ein einziges Bild, das die gesamte Atmosphäre erzeugen muss“, sagt Craig. „Das Licht ist also sehr wichtig.“

  • Bearbeitung. Im Nachhinein haben die Grafiker die Schrift der Währung unkenntlich gemacht, sodass sich die Leser auf die Leute im Bild konzentrieren und nicht auf die Herkunft des Geldes. Obwohl die Tür- und Fensterrahmen eigentlich rot sind, haben die Grafiker sie bei der Bildbearbeitung grün eingefärbt, damit sie farblich zu dieser Ausgabe passen.

Aber nicht nur in Patterson werden Bilder gemacht. Auf der ganzen Welt gibt es Zweigbüros, die ebenfalls Fototeams haben und auf Anfrage Fotos beisteuern können — zum Beispiel in Australien, Brasilien, Deutschland, Japan, Kanada, Malawi, Mexiko, Südafrika und Südkorea. Jeden Monat fügt die Grafikabteilung in Patterson rund 2 500 Bilder zu ihrer Datenbank hinzu. Viele davon werden in den Zeitschriften Der Wachtturm und Erwachet! veröffentlicht, die 2015 monatlich zusammen eine Auflage von 115 Millionen hatten. Wer gern mehr erfahren möchte, ist herzlich eingeladen, unsere Gebäude in Patterson (New York) oder ein anderes Zweigbüro zu besuchen.

Ein Zeuge Jehovas bietet jemandem die Zeitschrift an

^ Abs. 2 Es werden mehr Bilder für die Titelseite gemacht, als man letztendlich benötigt. Allerdings werden viele davon in der Bilddatenbank aufbewahrt und später für andere Projekte verwendet.

^ Abs. 4 Wenn Bilder auf öffentlicher Straße gemacht werden, muss die Grafikabteilung oft eine Erlaubnis von den Behörden einholen und angeben, wie viele Personen teilnehmen, wie viel Ausrüstung eingesetzt und welche Art der Beleuchtung verwendet wird.

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