Jehovas Zeugen sind der Überzeugung, dass alle Menschen vor Gott gleich sind, egal welche Hautfarbe sie haben oder welcher ethnischen Herkunft sie sind (Apostelgeschichte 10:34, 35). Unsere biblische Bildungsarbeit trägt dazu bei, mit tief sitzenden Vorurteilen aufzuräumen.

Außerdem unterstützen wir nichts, was in Richtung Rassenhass oder ethnische Diskriminierung geht. Zum Beispiel haben Jehovas Zeugen zur Zeit der Nationalsozialisten nicht bei Hitlers Hasskampagne mitgemacht — Hunderte haben das mit dem Leben bezahlen müssen.

Genauso haben Jehovas Zeugen 1994 in Ruanda in keiner Weise zum Völkermord aufgefordert. Im Gegenteil: Einige Zeugen Jehovas haben sogar ihr Leben riskiert oder verloren, weil sie andere schützten, auf die während des Genozids Jagd gemacht wurde.

Uns liegt sehr viel an den Menschen, wo immer sie auf der Erde leben. Deshalb produzieren und verteilen wir biblischen Lesestoff in über 600 Sprachen. Da versteht es sich von selbst, dass in unseren Versammlungen (Gemeinden) Menschen „aus allen Nationen und Stämmen und Völkern“ willkommen sind (Offenbarung 7:9).