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Wir beobachten die Welt

Wir beobachten die Welt

 Wir beobachten die Welt

Nach einer Umfrage der Rundfunkgesellschaft BBC unter 13 000 Personen in 26 Ländern ist „Korruption weltweit das Gesprächsthema Nummer eins“. Als dringlichstes Problem nannten die Befragten jedoch Armut (BBC NEWS, GROSSBRITANNIEN).

„Quer durch die USA werden seit einigen Jahren vermehrt Figuren aus den Weihnachtskrippen gestohlen. Deshalb statten immer mehr Kirchen ihre Jesusfiguren mit GPS-Sendern aus“ (THE WEEK, USA).

„Ein Beirat der US-Nahrungs- und Arzneimittelbehörde empfiehlt, Personen mit dem chronischen Müdigkeitssyndrom nicht mehr zur Blutspende zuzulassen, da die Krankheit möglicherweise mit einem Retrovirus zusammenhänge“ (THE WALL STREET JOURNAL, USA).

Licht gegen Krankenhauskeime

Die Universität von Strathclyde (Glasgow, Schottland) hat eine neuartige Technologie gegen hartnäckige Krankenhauskeime entwickelt. Das neue Dekontaminierungsverfahren arbeitet mit hochintensivem Licht und ist erheblich wirksamer als Reinigen und Desinfizieren alleine. Der Mikrobiologe Professor John Anderson erläutert, wie es funktioniert: „Schmalbandiges, sichtbares Licht spezieller Wellenlängen regt Moleküle in den Bakterien an. Das wiederum setzt Substanzen frei, die für die Keime tödlich sind“.

Waldrodung und Malaria

Die Abholzung tropischer Regenwälder hat eine fast 50-prozentige Zunahme von Malaria verursacht. Zu diesem Schluss kamen Forscher, die Daten von 54 brasilianischen Gesundheitsstationen mit Satellitenbildern des Holzeinschlags verglichen haben. In der untersuchten Region wird Malaria hauptsächlich von der Mücke Anopheles darlingi übertragen. „Offenbar ist eine gerodete Landschaft mit relativ vielen Lichtungen und teilweise sonnenbestrahlten Tümpeln der ideale Lebensraum für diese Mücke“, sagte Sarah Olson, Hauptautorin der Studie. Je mehr Wald zerstört war, desto mehr Malariafälle traten auf.

Fliegende Kalmare

Dass manche Arten von Kalmaren sich tatsächlich per Düsenantrieb in die Luft schwingen, ist seit Kurzem durch Fotos bestätigt. Meeresbiologen haben „etwa 20 Zentimeter kleine Kalmare“ beobachtet, „die etwa 2 Meter hoch aus dem Wasser schießen und sich bis zu 10 Meter weit durch die Luft bewegen, wobei sie aktiv mit den Flossen schlagen und ihre Tentakel rotieren lassen“ (Scientific American). Den nötigen Schwung, um sich in die Luft zu katapultieren, erzeugen sie durch schlagartiges Ausstoßen eines Wasserstrahls. Auf den Fotos sieht es zudem so aus, als würden sie ihre Flossen als Flügel oder Tragflächen nutzen.