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Wir beobachten die Welt

Wir beobachten die Welt

 Wir beobachten die Welt

Nicht einmal ein Viertel der Deutschen unter 40 sprechen sich für ein tägliches Gebet mit den Kindern aus und nur 4 von 10 der Befragten, die Mitglieder einer Kirche sind, halten es für wichtig (APOTHEKEN UMSCHAU).

Ein Samenspender mit einem unerkannten genetischen Herzdefekt übertrug diesen Herzfehler auf 9 seiner 24 „biologischen“ Kinder. Eins von ihnen ist mit zwei Jahren an Herzversagen gestorben (JAMA, USA).

„Über 50 % der Russen sind der Meinung, dass Korruption nicht zu vermeiden ist und einfach zum Leben dazugehört“ (RIA NOVOSTI, RUSSLAND).

Nur wenige echte Freunde

„Der Brite hat im Durchschnitt nur drei echte Freunde, auf die er sich verlassen kann“, so konnte man es im Londoner Daily Telegraph lesen. Wie eine Studie ergab, verliert er im Lauf der Jahre den Kontakt zu „durchschnittlich 36 Freunden“. Gründe dafür sind unter anderem: „ein stressiges Leben“, „man verliert sich einfach aus den Augen“ oder (wie im Fall von 43 Prozent der Befragten) „man verkracht sich . . . und redet danach nie wieder ein Wort miteinander“. Knapp ein Fünftel vertrauen sich ihren Arbeitskollegen an, weil sie „sonst keinen haben“. Fazit der Umfrage? „Es ist ganz und gar nicht selbstverständlich, jemand zu haben, dem man vertrauen und auf den man sich verlassen kann“, so ein Sprecher.

Drogenhandel via Halbtauchboot

Der Schmuggelhandel mit Kokain von Kolumbien nach Zentralamerika, Mexiko und in die Vereinigten Staaten wird immer ausgefeilter. Seit 1993 haben kolumbianische Drogenfahnder mindestens 42 mit Drogen vollgeladene Halbtauchboote aufgespürt und beschlagnahmt. Außerdem hat man eine Reihe der Werkstätten entdeckt, wo diese Boote zusammengebaut werden. Die Dieselboote können zwar nicht ganz abtauchen, sind aber sehr schwer zu orten. Einige legen Strecken von weit über 3 000 Kilometern zurück, können 6 bis 10 Tonnen Kokain transportieren und kosten in der Herstellung wohl bis zu eine Dreiviertelmillion Euro.

Familienmahlzeiten: Warum gut

Weniger als die Hälfte der 14- bis 16-Jährigen, die kürzlich im Rahmen einer Umfrage in Finnland interviewt wurden, essen gemeinsam mit der Familie. Und bei den meisten kommt überhaupt keine Mahlzeit auf den Tisch. Doch im Grunde sehnen sich die jungen Leute nach solchen entspannten Momenten im Familienkreis. Als man sie fragte, was sie sich von den Eltern wünschten, war die Botschaft eindeutig: „Etwas Warmes zu essen, und zwar gemeinsam mit der Familie, und jemand, der einem zuhört und sich Zeit für einen nimmt“ (nach der Zeitung Helsingin Sanomat). Mahlzeiten im Familienkreis tragen erheblich zur inneren Ausgeglichenheit eines jungen Menschen bei: Laut dem Artikel „bringen Jugendliche, die gemeinsam mit der Familie essen, in der Regel bessere schulische Leistungen und tendieren kaum dazu, zu rauchen, zu trinken, Drogen zu nehmen oder depressiv zu werden“.