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Wir beobachten die Welt

Wir beobachten die Welt

 Wir beobachten die Welt

▪ „In den letzten sechs Monaten wurde die Notfallpille, die berühmte Pille danach, dreimal so häufig verlangt wie davor. Seit 2004 sind die Verkaufszahlen um mehr als 200 Prozent gestiegen. . . . Montags ist die Nachfrage besonders groß. Meistens bitten Jugendliche darum“ (CLARÍN, ARGENTINIEN).

▪ Amerikanische Teenager zwischen 13 und 17 Jahren „verschickten oder erhielten im zweiten Quartal [2008] jeden Monat im Durchschnitt 1 742 Textnachrichten“ (THE NEW YORK TIMES, USA).

▪ „Etwa 12 Prozent der Weltbevölkerung sind von psychischen Störungen betroffen“ (WORLD FEDERATION FOR MENTAL HEALTH, USA).

▪ „Die Welt scheint großes Interesse an Cannabis zu haben. Schätzungen zufolge hat es einer von fünf erwachsenen Europäern bereits probiert“ (EUROPÄISCHE BEOBACHTUNGSSTELLE FÜR DROGEN UND DROGENSUCHT, PORTUGAL).

▪ „Wir sind in großer Gefahr, aber . . . Gott ist mit uns und die Jungfrau Maria wird uns beschützen. Doch eines beunruhigt uns sehr: dass orthodoxe Russen Bomben auf orthodoxe Georgier werfen“ (ILLIA II., OBERHAUPT DER ORTHODOXEN KIRCHE GEORGIENS).

Biblischer Name ausgegraben

Archäologen haben in der Jerusalemer Davidsstadt einen 2 600 Jahre alten Tonsiegelabdruck mit dem Namen „Gedalja, der Sohn Paschhurs“ entdeckt. Dieser Name kommt in der Bibel in Jeremia 38:1 vor. Im gleichen Vers wird auch „Juchal, der Sohn Schelemjas“ (Kurzform von Jehuchal) erwähnt. Bereits 2005 hatte man im gleichen Areal ein Tonsiegel mit diesem Namen gefunden. Die zwei Männer waren Minister unter König Zedekia. Die Jerusalem Post schreibt: „Das ist das erste Mal in der Geschichte der israelischen Archäologie, dass man in der gleichen Gegend zwei Namen aus ein und demselben Bibelvers auf zwei unterschiedlichen Tonsiegeln ausgegraben hat.“

Mit Handy auf Verbrecherjagd

Die New Yorker Polizei erhält die meisten Notrufe über Telefon. Seit Kurzem ist es auch möglich, ihr per Handy Bilder und Videos zu senden. „Zeugen einer Straftat werden gebeten, das Geschehen mit ihrem Handy zu filmen und das Video der Polizei zu schicken“, berichtet die New York Times. Es sei geplant, dass „alle Streifenwagen in der Nähe des Tatorts die Aufnahmen von der Zentrale zugeschickt bekommen“.

Elstern erkennen sich im Spiegel

„Bisher dachte man, nur Schimpansen, Delfine und Elefanten könnten sich — ähnlich wie der Mensch — im Spiegel erkennen“, berichtet Reuters. Jetzt weiß man, dass auch die Elster zu diesem „Klub der Selbst-Bewussten“ gehört. Man markierte einige Elstern mit einem farbigen Fleck, den sie nur im Spiegel sehen konnten. „Die Vögel pickten an der Markierung herum. Das beweist, dass sie ihr Spiegelbild erkannten und nicht dachten, es sei ein anderer Vogel“, so der Bericht.