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Wir beobachten die Welt

Wir beobachten die Welt

 Wir beobachten die Welt

In den letzten 20 Jahren hat sich die Zahl der Naturkatastrophen vervierfacht. Alljährlich sind mehr als 250 Millionen Menschen davon betroffen (EL UNIVERSAL, MEXIKO).

„Passatwinde, die häufigsten Winde im Pazifik, haben dazu beigetragen, dass sich über die Jahre eine Unmenge Treibmüll angehäuft hat.“ Er bedeckt mittlerweile eine Fläche von der Größe Australiens (LA DÉPÊCHE DE TAHITI, TAHITI).

Zur Herstellung von 50 Liter Biotreibstoff für einen Pkw werden 200 Kilogramm Mais benötigt — „davon könnte eine Person ein ganzes Jahr lang leben!“ (GAZETA WYBORCZA, POLEN).

In China veröffentlichte Bibeln

„China ist jetzt eines der Länder, in denen die meisten Bibeln herausgegeben werden“, erklärte Ye Xiaowen, Leiter des staatlichen Amts für religiöse Angelegenheiten. Eine chinesische Druckerei mit Sitz in Nanjing, der Hauptstadt der Provinz Jiangsu, kann sich rühmen, die fünfzigmillionste vollständige Bibel im Land hergestellt zu haben. Gemäß People’s Daily Online druckte diese Firma in den letzten Jahren jeweils etwa 3 Millionen Bibeln. Wie es heißt, nimmt in China die Zahl nomineller Christen zu.

Bei Dieben begehrt: Ikonen

„In den vergangenen fünf Jahren sind in Russland mehr als 1 000 Kirchen bestohlen worden“, berichtet die Russkij Newsweek. Wie aus dem Innenministerium verlautet, sind etwa 40 000 Ikonen verschwunden. Gemäß einem Abkommen zwischen dem Ministerium und der russisch-orthodoxen Kirche sollen alle Ikonen in Kirchen ein besonderes Kennzeichen erhalten, das nur unter ultraviolettem Licht sichtbar wird. Dann könnten die rechtmäßigen Eigentümer von wiederaufgetauchten Ikonen leichter ermittelt werden. Das Moskauer Patriarchat begrüße diese Maßnahme, so die Russkij Newsweek, „weil das ‚irdische‘ Kennzeichen die wunderkräftigen Eigenschaften einer Ikone nicht beeinträchtige“.

Kriege verschlingen Afrikas Ressourcen

„Von 1990 bis 2005 waren 23 afrikanische Staaten in Konflikte verwickelt, die insgesamt rund 300 Milliarden US-Dollar [214 Milliarden Euro] verschlangen“, berichtet die International Herald Tribune. „Das ist ein hoher Preis, den Afrika zahlt. Mit diesem Betrag könnte man die Kosten für die Lösung der HIV- und Aidskrise in Afrika decken oder für ausreichend Wasser und Bildung sorgen sowie Tuberkulose und Malaria präventiv und therapeutisch bekämpfen“, erklärte die liberianische Präsidentin Ellen Johnson-Sirleaf. „Man hätte buchstäblich Tausende von Krankenhäusern, Schulen und Straßen bauen können.“ Abschließend hieß es in der Tribune über Afrika, ohne Kriege „könnte es ein Kontinent des Wachstums sein und nicht der ärmste der Welt“.

Ein Schläfchen tut gut

Wie eine Studie an mehr als 23 000 Männern und Frauen in Griechenland ergab, lässt sich das Risiko eines tödlich endenden Herzanfalls um 37 Prozent verringern, wenn man dreimal wöchentlich tagsüber ein Nickerchen macht. „Zahlreiche Fakten belegen, dass sowohl akuter als auch chronischer Stress zu Herzkrankheiten führen können“, so Dimitrios Trichopoulos, Forscher und Epidemiologe an der Fakultät für öffentliche Gesundheit der Harvarduniversität. „Ein Schläfchen am Nachmittag“, sagt er, „kann Stress vermindern und verringert die Wahrscheinlichkeit, an einer Herzkranzgefäßerkrankung zu sterben.“