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Gespräche sind Brücken, die uns mit unseren Kindern verbinden

 FÜR ELTERN

5. Im Gespräch bleiben

5. Im Gespräch bleiben

WAS BEDEUTET DAS?

Gute Kommunikation zwischen Eltern und Kindern bedeutet, dass sie sich über ihre Gedanken und Gefühle austauschen.

WARUM WICHTIG?

Mit Jugendlichen kann es besonders schwer sein, die Kommunikation aufrechtzuerhalten. Vielleicht ist es noch gar nicht lange her, da hatten wir „im Leben unserer Kinder ein Backstage-Ticket“, heißt es in dem Buch Breaking the Code. „Das Beste, worauf man jetzt noch hoffen kann, ist ein Platz im Publikum, und vermutlich ist es auch kein besonders guter.“ Es wirkt vielleicht nicht so, aber was ein Kind jetzt am meisten braucht, ist: Kommunikation!

WAS KANN MAN TUN?

Sich auf sein Kind einstellen. Es ist gut, für Gespräche immer offen zu sein, auch wenn das bedeutet, sich bis spät in die Nacht zu unterhalten.

„Am liebsten würde man vielleicht sagen: ‚Ausgerechnet jetzt willst du mit mir reden? Ich war doch den ganzen Tag da!‘ Aber eigentlich kann ich mich doch nicht darüber beschweren. Dass mein Kind mit mir sprechen will, ist doch genau das, was ich mir wünsche!“ (Lisa).

„Mein Schlaf ist mir wichtig. Aber die besten Gespräche mit meinen Kindern hatte ich nach Mitternacht“ (Herbert).

DIE BIBEL SAGT: „Jeder suche fortwährend nicht seinen eigenen Vorteil, sondern den des anderen“ (1. Korinther 10:24).

Sich nicht ablenken lassen. Ein Vater gibt zu: „Manchmal stelle ich fest, dass ich mit den Gedanken ganz woanders bin, wenn meine Kinder gerade etwas sagen. Und ich kann sie nicht austricksen — sie merken es!“

Und jetzt? Am besten schaltet man den Fernseher aus und legt das Smartphone weg. Dann konzentriert man sich darauf, was das Kind sagt, und zeigt ihm, dass man es ernst nimmt — ganz gleich, um was es geht.

„Wir müssen unseren Kindern zeigen, dass uns ihre Gefühle wichtig sind. Ansonsten ziehen sie sich zurück und suchen woanders nach Hilfe“ (Maranda).

„Flipp nicht aus, auch wenn dein Kind völlig danebenliegt“ (Anthony).

DIE BIBEL SAGT: „Gebt daher acht, wie ihr zuhört“ (Lukas 8:18).

Eine entspannte Atmosphäre nutzen. Kinder öffnen sich eher, wenn sie einem nicht direkt gegenüber sitzen.

„Wir unterhalten uns oft im Auto. Da hatten wir schon sehr gute Gespräche, wenn wir so nebeneinander saßen“ (Nicole).

Die Mahlzeiten sind eine weitere gute Möglichkeit für ungezwungene Gespräche.

„Beim Abendessen teilen wir unsere schlimmsten und schönsten Erlebnisse. Das schweißt uns zusammen und gibt uns das Gefühl, mit unseren Problemen nicht allein klarkommen zu müssen“ (Robin).

DIE BIBEL SAGT: „Jeder Mensch soll schnell sein zum Hören, langsam zum Reden“ (Jakobus 1:19).