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Woher kommt Halloween und wie steht die Bibel dazu?

Die Antwort der Bibel

In der Bibel wird Halloween an sich nicht erwähnt. Die Ursprünge von Halloween und die dazugehörigen Bräuche basieren jedoch auf falschen Vorstellungen über die Toten und über unsichtbare Geister, das heißt Dämonen (dazu: Geschichte und Brauchtum von Halloween).

Die Bibel spricht die Warnung aus: „Ihr dürft niemand unter euch dulden, der ... Geister beschwört oder Tote befragt“ (5. Mose 18:10-12, Die Bibel in heutigem Deutsch [1992]). Für viele ist Halloween ein harmloser Spaß. Doch was hinter den Halloween-Bräuchen steckt, ist nach der Bibel alles andere als harmlos. Deshalb liest man in 1. Korinther 10:20, 21: „Ich will ... nicht, dass ihr euch mit Dämonen einlasst. Ihr könnt nicht den Kelch des Herrn trinken und den Kelch der Dämonen“ (Neue Jerusalemer Bibel).

Geschichte und Brauchtum von Halloween

  1. Samhain: Die Tradition des Halloween „hat seine Wurzeln in einem [2 000 Jahre alten] keltisch-angelsächsischen Brauch. Damals wurde zur Feier des Winteranfangs das sogenannte Samhainfest begangen“, so heißt es in dem Buch Abenteuer Erde — Mystische Orte. Laut dem Großen Handbuch der Weltreligionen glaubte man, dass „die Toten an diesem Fest mit den Lebenden in Kontakt treten konnten“. Die Bibel erklärt aber unmissverständlich: „Die Toten wissen überhaupt nichts mehr“ (Prediger 9:5, Gute Nachricht Bibel).

  2. Halloween-Kostüme, Süßigkeiten und „Süßes oder Saures“: Zum Samhainfest „wurden viele Bräuche durchgeführt, die der Abwehr der Toten dienten ... Zum Teil verkleideten sich die Menschen selbst als Tote, damit sie von den Toten nicht als Lebendige erkannt wurden“, liest man in dem Buch Kürbis, Geister, Süßigkeiten. Andere versuchten, die Geister mit Süßigkeiten zu besänftigen. Im Mittelalter wurden diese heidnischen Bräuche in Europa von der katholischen Kirche übernommen. Geistliche animierten Kirchenmitglieder dazu, in Kostümen von Haus zu Haus zu ziehen und kleine Geschenke zu erbitten. Dabei verbietet die Bibel, die christliche Lehre mit falschen religiösen Bräuchen zu vermischen (2. Korinther 6:17).

  3. Geister, Vampire, Werwölfe, Hexen und Zombies: Schon lange werden solche Wesen mit der Welt böser Geister in Verbindung gebracht (Kelten Kürbis Kulte — Kleine Kulturgeschichte von Halloween). Die Bibel gibt klar zu verstehen: „Bösen Geistermächten“ sollte man widerstehen, nicht mit ihnen zusammen feiern! (Epheser 6:12).

  4. Halloween-Kürbisse: Auf den Britischen Inseln zogen die Leute im Mittelalter „von Haus zu Haus, bettelten um etwas zu essen und versprachen im Gegenzug, ein Gebet für die Verstorbenen zu sprechen“. Bei solchen Umzügen trugen sie Laternen aus „ausgehöhlten, kerzenerleuchteten Rüben“ bei sich (Jack-o’-Lanterns). „Die Kerze stand für eine im Fegefeuer gefangene Seele“ (Halloween—From Pagan Ritual to Party Night). Möglicherweise wollte man mit den Laternen auch böse Geister abwehren. Im 19. Jahrhundert ersetzte man in Nordamerika die Rüben durch Kürbisse, weil es sie dort in großen Mengen gab und sie sich leicht aushöhlen und schnitzen ließen. Die Glaubensansichten hinter diesem Brauch — Unsterblichkeit der Seele, Fegefeuer, Gebete für Tote — sind mit der Bibel nicht zu stützen (Hesekiel 18:4).

 

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