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Jehovas Zeugen

Deutsch

13. April 2016
RUSSLAND

Russische Behörden verstärken ihre Bemühungen, Rechtskörperschaften von Jehovas Zeugen aufzulösen

Russische Behörden verstärken ihre Bemühungen, Rechtskörperschaften von Jehovas Zeugen aufzulösen

In mehreren Regionen Russlands greifen Behörden weiterhin die friedliche Religionsausübung von Jehovas Zeugen als „extremistische Aktivität“ an.

  • Tjumen, Verwaltungsbezirk Tjumen. Die Staatsanwaltschaft bezichtigt einen Zeugen Jehovas, der Mitglied der örtlichen Rechtskörperschaft von Tjumen ist, fälschlicherweise der „Verteilung extremistischer Literatur“. Seit der Verurteilung dieses Zeugen Jehovas strebt die Staatsanwaltschaft die Auflösung dieser Rechtskörperschaft an. Der oberste Gerichtshof Russlands beschäftigt sich am 14. April 2016 mit dem Fall.

  • Elista, Teilrepublik Kalmückien. Der örtliche Polizeipräsident ordnete eine Hausdurchsuchung des Königreichssaals in Elista an und „entdeckte“ dabei Literatur von Zeugen Jehovas, die auf der offiziellen Liste extremistischer Materialien geführt wird. Mithilfe dieser fingierten Beweise hat die Staatsanwaltschaft der Teilrepublik Kalmückien einen Antrag auf Auflösung der örtlichen Rechtskörperschaft von Jehovas Zeugen in Elista gestellt. Dieser Fall ist momentan beim Obersten Gerichtshof Russlands anhängig.

  • Auch die jüngsten Auflösungen anderer örtlicher Rechtskörperschaften – einschließlich der von Stary Oskol und Belgorod – sind noch beim Obersten Gerichtshof Russlands anhängig.