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7. MÄRZ 2016
ASERBAIDSCHAN

Irina Sachartschenko und Walida Dschabrailowa legen Rechtsmittel gegen Schuldspruch ein

Irina Sachartschenko und Walida Dschabrailowa legen Rechtsmittel gegen Schuldspruch ein

Am 9. März 2016 findet vor dem Berufungsgericht in Baku die Anhörung von Irina Sachartschenko und Walida Dschabrailowa in ihrem Beschwerdeverfahren statt. Sie wurden unrechtmäßig wegen Verteilung religiöser Literatur verurteilt. Dagegen legten sie Rechtsmittel ein mit dem Ziel, einen Freispruch zu erhalten, ihre Gerichtskosten erstattet zu bekommen und Schadensersatz für die Verletzung ihrer Rechte während ihrer fast einjährigen Haftzeit zu erhalten.

Bevor ihr Fall in der Vorinstanz verhandelt wurde, gab die UN-Arbeitsgruppe für willkürliche Inhaftierung ein maßgebliches Gutachten heraus. Darin wurde festgestellt, dass die aserbaidschanischen Behörden die Rechte von Irina Sachartschenko und Walida Dschabrailowa verletzt haben und beiden Frauen Schadensersatz zusteht. Diese Entscheidung hat das vorinstanzliche Gericht in seinem Urteil vom 28. Januar 2016 ignoriert; es hat beide Frauen für schuldig befunden.