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Jehovas Zeugen

Deutsch

26. NOVEMBER 2014
JAPAN

Nach Erdrutsch in Hiroshima: Zeugen Jehovas leisten Hilfe

Nach Erdrutsch in Hiroshima: Zeugen Jehovas leisten Hilfe

EBINA (Japan): Am Morgen des 20. August 2014 kam es in Hiroshima nach starken Regenfällen zu verheerenden Schlammlawinen. Dabei kamen 74 Menschen ums Leben und über 1 600 verloren ihr Zuhause. Das Zweigbüro von Jehovas Zeugen in Japan meldete, dass sich kein Zeuge Jehovas unter den Todesopfern und Verletzten befand; allerdings wurden acht Häuser von Zeugen Jehovas beschädigt.

Eine ruinierte Wohnung in Hiroshima

In nur drei Stunden waren etwa 218 Liter Regen pro Quadratmeter gefallen. Wegen des Ausmaßes der Katastrophe leitete die Regierung eine groß angelegte Rettungsaktion ein. Das Zweigbüro setzte sofort ein Katastrophenhilfskomitee ein und sorgte dafür, dass Glaubensbrüder bei den Aufräumarbeiten halfen. Die Helfer bildeten jeweils eine Kette und beförderten den Schmutz und Sand aus den Häusern. Was vom Hausrat noch zu gebrauchen war, wurde beiseitegestellt; danach wurden die gereinigten Bereiche noch desinfiziert.

Zeugen Jehovas entfernen Matsch und Schlamm aus einem Wohngebäude

Die Yomiuri Shimbun, eine japanische Zeitung, berichtete über den Einsatz einer Zeugin Jehovas. Kayoko Nakamizo aus dem Wohnviertel Yagi im Bezirk Asaminami konnte aus ihrer Wohnung flüchten, „klopfte an jede Tür und vergewisserte sich, ob alle Bewohner in Sicherheit waren“. Dadurch konnte ein Nachbar gerettet werden und sie konnte anderen bei der Evakuierung helfen.

Ichiki Matsunaga, ein Sprecher von Jehovas Zeugen in Japan, sagt: „Wir fühlen mit allen, die von den Erdrutschen betroffen sind. Trotz der schwierigen Lage bleiben wir positiv und tun weiter unser Bestes, jedem tatkräftig und mit Trost zur Seite zu stehen.“

Medienkontakt:

International: J. R. Brown, Office of Public Information, Telefon +1 718 560 5000

Japan: Ichiki Matsunaga, Telefon +81 46 233 0005