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Jehovas Zeugen

Deutsch

24. APRIL 2017
JAPAN

Zeugen Jehovas reparieren über 300 Häuser und Wohnungen nach Erdbeben in Japan

Zeugen Jehovas reparieren über 300 Häuser und Wohnungen nach Erdbeben in Japan

In Koshi reparieren Zeugen Jehovas eine beschädigte Decke

EBINA (Japan): Jehovas Zeugen in Japan haben die Reparaturarbeiten an 348 Häusern und Wohnungen ihrer Glaubensbrüder erfolgreich beendet. Die Schäden waren durch Erdbeben am 14. und 16. April 2016 in Kumamoto (Japan) verursacht worden. Etwa 15 000 Freiwillige beteiligten sich an den Hilfseinsätzen zum Wiederaufbau, die von Juli 2016 bis März 2017 dauerten.

Zwar verlor kein Zeuge Jehovas durch die Erdbeben sein Leben, aber 119 Zeugen Jehovas mussten aus ihren Häusern flüchten. Sie wohnten zunächst in 15 Königreichssälen (Gotteshäuser von Jehovas Zeugen), während freiwillige Helfer den Schutt aus den Häusern räumten.

Bei einem Haus in der Stadt Chimachi deckt ein Team aus sechs Bauarbeitern das Dach neu

Am 25. Juli 2016 begannen Bauhelfer von Jehovas Zeugen damit, in den betroffenen Häusern Risse auszubessern sowie Fußböden, Innenwände, Dächer und Wasserleitungen zu reparieren. Sie tauschten auch Türen, Fenster und Klimaanlagen aus.

Helfer reparieren ein beschädigtes Haus in der Stadt Mashiki

Herr Minoru Kono, der früher zu den japanischen Selbstverteidigungs­streitkräften gehörte, schilderte seinen Eindruck von den Hilfseinsätzen der Zeugen Jehovas: „Bei meiner Arbeit ist es von größter Wichtigkeit, sich zu beeilen, um Leben zu retten. Jehovas Zeugen haben sich nach dem Kumamoto-­Erdbeben genauso beeilt, in die betroffene Gegend zu kommen, um den Opfern dort zu helfen. Als sie dann mit den Aufbauarbeiten begannen, war ich überrascht zu sehen, dass dort keine Laien, sondern fachkundige Bauleute arbeiteten, die aus ganz Japan angereist waren, um zu helfen. Die freiwilligen Helfer von Jehovas Zeugen sind außerordentlich eifrig und arbeiten wirklich hart.“

Bauhelfer in Kikuchi räumen zerbrochene Ziegel vom Dach und verlegen neue

Ein Zeuge Jehovas bringt Beton in ein Haus in Uki, um das beschädigte Fundament zu verstärken

Ichiki Matsunaga, ein Sprecher von Jehovas Zeugen in Japan, sagt: „In den letzten Monaten haben wir gemeinsam mit den Tausenden Opfern des Kumamoto-Erdbebens wieder Kräfte gesammelt und den Wiederaufbau geschafft. Die praktische Hilfe, die unsere Glaubensbrüder nach dieser Katastrophe geleistet haben, hat uns unglaublich getröstet und uns Kraft gegeben.“

Medienkontakt:

International: David A. Semonian, Office of Public Information, Telefon +1 845 524 3000

Japan: Ichiki Matsunaga, Telefon +81 46 233 0005