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Jehovas Zeugen

Deutsch

16. JULI 2015
DEUTSCHLAND

Lebensrettungsmedaille für mutigen Einsatz verliehen

Lebensrettungsmedaille für mutigen Einsatz verliehen

Jorim, Christiane und Andreas Bonk. Zum Zeitpunkt der Verleihung lag Andreas wegen eines anderen Unfalls gerade im Krankenhaus

SELTERS (Deutschland): Andreas Bonk, ein Zeuge Jehovas, und sein Sohn Jorim wurden zusammen mit anderen am 16. April 2015 ausgezeichnet, weil sie drei Menschen aus einem brennenden Auto gerettet haben. Zur Verleihung kamen der Innenminister von Baden-Württemberg, Reinhold Gall, und die Bürgermeister von Obersulm und Waiblingen, den Wohnorten der Lebensretter. Innenminister Gall (Bild oben, 3. von rechts) verlieh Andreas Bonk die Lebensrettungsmedaille des Landes Baden-Württemberg. Sie wurde stellvertretend von seiner Ehefrau Christiane (Bild oben, Mitte vorn) entgegengenommen, da er selbst zum Zeitpunkt der Verleihung aufgrund eines anderen Unfalls im Krankenhaus lag. Im Rahmen dieser Zeremonie verlieh der Bürgermeister von Obersulm, Tilman Schmidt (Bild oben, ganz links) auch eine Ehrungsurkunde an Jorim Bonk (Bild oben, Mitte).

Am 11. Mai 2014 waren Andreas und Jorim Bonk auf der Autobahn unterwegs zu einem Bibelkongress von Jehovas Zeugen, bei dem Andreas einen Vortrag halten sollte. Auf dem Hinweg ereignete sich vor ihren Augen ein tragischer Verkehrsunfall. Vier US-Soldaten waren in ihrem Auto eingeschlossen, das brennend auf der Seite lag. Die Bonks und noch zwei andere hielten sofort an, um zu helfen. Unter Einsatz seines Lebens versuchte Andreas, die Insassen zu befreien, bis Polizei, Feuerwehr und Rettungskräfte eintrafen. Leider verstarb einer der vier Insassen noch am Unfallort. Die Sulmtaler Woche zitierte Innenminister Gall, der zu den Lebensrettern sagte: „Sie haben mutig, beherzt und ohne Rücksicht auf eigene Verletzungen gehandelt.“ Und Bürgermeister Schmidt fügte hinzu: „Wir Obersulmer sind stolz auf Sie.“

Foto vom Unfall

Andreas Bonk erklärte im Nachhinein, was ihn zu dieser mutigen Tat bewog: „Bei dem Unfall habe ich angehalten, weil ich Interesse an meinen Mitmenschen habe und das Leben jedes Menschen für mich wertvoll ist. ... Für den Fall, dass meine Angehörigen und ich selbst in eine solche Notlage kommen, wünsche ich mir Mitmenschen, die mutig und beherzt eingreifen und Hilfe leisten.“ Und Jorim ergänzte: „Ich finde, dass es wichtig ist, andere Menschen nicht einfach in Not zurückzulassen.“

Die Verleihung fand im Obersulmer Rathaus statt. Die Nachrichtenseite STIMME.de berichtete ebenfalls darüber und zitierte den Oberbürgermeister von Waiblingen, Andreas Hesky (Bild oben, 2. von rechts): „Sie können mit großem Stolz zurückblicken, was Sie geleistet haben und die Stadt Waiblingen ist stolz, solche Mitbürger zu haben. Sie sind Vorbilder für unsere Gesellschaft.“

Medienkontakt:

International: J. R. Brown, Office of Public Information, Telefon +1 718 560 5000

Deutschland: Wolfram Slupina, Telefon +49 6483 41 3110