NEW YORK: Nach den Hurrikans Irma und Maria, die im September 2017 Teile der Karibik und deren Umgebung verwüsteten, sind die Hilfsmaßnahmen in vollem Gange. Die folgenden Berichte der Zweigbüros in Barbados, Kuba, der Dominikanischen Republik, Frankreich und den Vereinigten Staaten informieren detailliert über Aktivitäten unserer Glaubensbrüder im Rahmen der Katastrophenhilfe.

Zweiggebiet von Barbados: Anguilla, Antigua und Barbuda, Dominica und St. Maarten (niederländischer Teil)

Drei Katastrophenhilfskomitees, von denen eines zusammen mit dem Zweigbüro in Frankreich gebildet wurde, organisierten gemeinsam Gruppen von einheimischen Brüdern und Schwestern, um Betroffene mit lebensnotwendigen Dingen zu versorgen. Die Kosten für die geplanten Wiederaufbauarbeiten im Zweiggebiet von Barbados belaufen sich schätzungsweise auf 2,4 Millionen Dollar; unter anderem werden acht Königreichssäle und 122 Häuser unserer Brüder instand gesetzt. Weitere 19 Häuser müssen komplett wiederaufgebaut werden.

Der Königreichssaal in Grand Bay (Dominica) wurde durch den Hurrikan Maria schwer beschädigt.

Zweiggebiet von Kuba

Unsere betroffenen Brüder erhalten unter anderem durch Hirtenbesuche von Vertretern des Zweigbüros den dringend benötigten Beistand.

Zweiggebiet der Dominikanischen Republik

Drei Katastrophenhilfskomitees koordinierten die Hilfsmaßnahmen für 57 betroffene Glaubensbrüder. Einheimische Zeugen Jehovas spendeten Nahrungsmittel, Wasser, Kleidung und andere notwendige Dinge. Bis Ende Oktober wurden alle beschädigten Häuser hauptsächlich von freiwilligen Helfern aus der Umgebung wieder instand gesetzt.

Französische Zweiggebiete: Guadeloupe und St. Martin

Um den Wiederaufbau zu koordinieren, der schätzungsweise fast 1,4 Millionen Dollar kosten wird, setzte das Zweigbüro ein Katastrophenhilfskomitee auf der Insel St. Martin und ein regionales Hilfszentrum auf Guadeloupe ein. Neben zwölf Königreichssälen auf Guadeloupe müssen zwei Königreichssäle und 24 Häuser unserer Brüder auf St. Martin repariert werden. 22 Freiwillige aus Frankreich, Guadeloupe und Martinique helfen bei den Bauarbeiten.

Das zerstörte Grundstück eines Glaubensbruders auf St. Martin nach Hurrikan Maria.

Zweiggebiete der Vereinigten Staaten: Britische und Amerikanische Jungferninseln, Florida, Georgia, Puerto Rico, Turks- und Caicosinseln

Mehr als 13 000 Zeugen Jehovas im Zweiggebiet waren von den Hurrikans betroffen. Derzeit kümmern sich vier Katastrophenhilfskomitees um die Brüder und Schwestern. Die erste Phase des Wiederaufbaus konnte bereits abgeschlossen werden. Dabei wurden über 95 Prozent der beschädigten Gebäude unserer Brüder instand gesetzt und lebensnotwendige Hilfsgüter wie Nahrungsmittel und Wasser verteilt. In Puerto Rico und auf den Britischen und Amerikanischen Jungferninseln sind die Hilfsmaßnahmen noch im Gange.

Ein Team von Helfern reinigt eines der über 3 200 Häuser unserer Glaubensbrüder in Puerto Rico, die von den Hurrikans betroffen waren.

Insgesamt 690 Freiwillige – davon 450 auf den Inseln und 240 in Florida und Georgia – helfen bei den Reparaturarbeiten an Königreichssälen und Häusern unserer Brüder mit. Der Wiederaufbau kostet schätzungsweise mehr als 30 Millionen Dollar und beinhaltet die folgenden Arbeiten:

  • Britische und Amerikanische Jungferninseln: 5 Königreichssäle, 190 Häuser

  • Florida: 40 Königreichssäle, 1 174 Häuser

  • Puerto Rico: 106 Königreichssäle, 2 Kongresssäle, 1 216 Häuser

  • Turks- und Caicosinseln: 2 Königreichssäle, 56 Häuser

Wir beten darum, dass Jehova alle Helfer stärkt, die sich beim Wiederaufbau einsetzen. Bestimmt werden sich unsere Brüder dank der Hilfsmaßnahmen und des geistigen Beistands wieder erholen und ihren vereinten Dienst für unseren großen Gott Jehova fortsetzen (Nehemia 2:18).

Medienkontakt:

International: David A. Semonian, Office of Public Information, +1 845 524 3000

Barbados: John Medford, +1 246 438 0655

Dominikanische Republik: Josué Féliz, +1 809 595 4007

Frankreich: Guy Canonici, +33 2 32 25 55 55