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6. JUNI 2019
VENEZUELA

Venezuela Update: Zeugen Jehovas setzen sich noch stärker für ihren Glauben ein – trotz anhaltender Schwierigkeiten

Die soziale und wirtschaftliche Krise in Venezuela hält weiter an. Aufgrund von Unterversorgung und hohen Preisen ist der Zugang zu Nahrung, Wasser, Treibstoff und Medizin stark eingeschränkt. Häufige Stromausfälle verschlimmern noch die Nahrungsmittelknappheit, da ohne Strom die vorhandenen Lebensmittel nicht gekühlt werden können. Verbrechen sind ein weiteres ständiges Problem.

Trotz dieser belastenden Umstände setzen sich die mehr als 136 500 Verkündiger in Venezuela weiterhin mit ganzem Herzen im Predigtdienst ein. Im Januar 2019 gab es zwar 7 000 Verkündiger weniger im Land (verglichen zum Vorjahr), sie verbrachten jedoch 90 000 Stunden mehr im Predigtdienst. Im April 2019 wurden über 195 600 Bibelstudien durchgeführt. Die Anzahl der Pioniere stieg auf über 30 000. Und in Verbindung mit der weltweiten Einladungsaktion zum Gedenken an den Tod Christi gab es 20 400 Hilfspioniere in Venezuela. All dies trug ohne Frage dazu bei, dass zum Gedächtnismahl annähernd 471 000 Anwesende gezählt wurden – mehr als das Dreifache der Verkündigerzahl. Die Versammlungszusammenkünfte werden ebenfalls gut besucht. Auch weil Menschen, die nach einer zuverlässigen Lösung für ihre Probleme suchen, durch unsere Brüder im Land von der biblischen Botschaft erfahren.

Das Zweigbüro in Venezuela sorgt durch Hilfseinsätze weiterhin dafür, dass unsere Glaubensbrüder mit Grundnahrungsmitteln versorgt werden. Dank der Unterstützung benachbarter Zweige und großzügiger Spenden für das weltweite Werk kann das Zweigbüro in Venezuela jeden Monat Hunderte Tonnen von Nahrungsmittelspenden an 75 000 Verkündiger in 1 595 Versammlungen verteilen.

Unsere Brüder und Schwestern in Venezuela erleben sehr schwere Zeiten. Wie sehr es uns ermuntert zu sehen, dass sie „trotzdem über Jehova jubeln“ und sich über den Gott ihrer Rettung freuen (Habakuk 3:17, 18).